Halle (dpa) - Die ostdeutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung der Bundesregierung weiter vor strukturellen Herausforderungen. „Die wirtschaftliche Bestandsaufnahme ist in Ostdeutschland durchwachsen“, sagte die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), auf der regionalpolitischen Jahrestagung des Bundeswirtschaftsministeriums in Halle. Für 2025 werde ein Wachstum von rund 0,3 Prozent erwartet und damit leicht über Bundesdurchschnitt. Seit 1990 seien damit rund 65 Milliarden Euro Fördermittel eingesetzt, Investitionen von mehr als 260 Milliarden Euro angestoßen und etwa 3,1 Millionen Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden. Ziel sei es, Wertschöpfung stärker im Osten zu verankern.


Source:   Suddeutsche Zeitung
March 02, 2026 21:48 UTC