Die SZ hat die Münchner OB-Kandidaten der drei größten Parteien zum Interview ohne Worte gebeten: Was Dieter Reiter (SPD), Clemens Baumgärtner (CSU) und Dominik Krause (Grüne) stillschweigend zu sagen hatten.
Die SZ hat die Münchner OB-Kandidaten der drei größten Parteien zum Interview ohne Worte gebeten: Was Dieter Reiter (SPD), Clemens Baumgärtner (CSU) und Dominik Krause (Grüne) stillschweigend zu sagen hatten.
Nach dem Urteil hatte Trump die Richter des Supreme Court scharf attackiert. »Sie sind sehr unpatriotisch und illoyal gegenüber unserer Verfassung«, sagte Trump über die Richter, die gegen seine Zölle gestimmt hatten. Das Urteil sei »zutiefst enttäuschend, und ich schäme mich für bestimmte Mitglieder des Gerichts«. Vorsichtige Erleichterung im AuslandHandelspartner der USA reagierten auf die Entscheidung des Gerichts mit Vorsicht, aber auch mit Erleichterung. »Dies ist eine Angelegenheit, die die USA zu entscheiden haben.« Man werde britische Unternehmen weiterhin unterstützen.
Friedrich Merz hat lange auf sein Ergebnis warten müssen. Ausgerechnet die Partei, die so stolz auf den ersten Bundesdigitalminister ist, war am Freitag wegen technischer Probleme nicht in der Lage, ihren Vorsitzenden digital zu wählen. Aber am Ende ist für Merz alles gut ausgegangen. 91,17 Prozent bei der Wiederwahl zum CDU-Vorsitzenden, das ist angesichts der Umstände ein hervorragendes Ergebnis. Wenn man - anders als die CDU - die Enthaltungen mitzählt, sind es immer noch 89,87 Prozent.
Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, man habe großes Interesse an einer raschen Klärung der Personalfrage. „Wiederberufungen sind grundsätzlich möglich, aber nicht zwingend“, hieß es. Dem Ministerium sei wichtig, den Sachverständigenrat mit Blick auf zentrale gesamtwirtschaftliche Herausforderungen aufzustellen. „Hierzu ist vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen zurzeit insbesondere makroökonomische, handelspolitische und finanzpolitische Expertise gefragt.“
April 2025, als Präsident Donald Trump Zölle auf Einfuhren aus dem Rest der Welt verhängte, wurde von ihm als „Tag der Befreiung“ gefeiert. Februar 2026 als „Tag der Befreiung“ begehen – nachdem Amerikas höchstes Gericht das Kernstück dieser protektionistischen Handelspolitik für illegal erklärt hat. Ihr von Trump gesetztes Ziel, das Handelsbilanzdefizit damit zu verkleinern, ist krachend gescheitert, wie Daten von dieser Woche beweisen. Wenn Zölle tatsächlich so grandios sind, wie Trump es jedem einzubläuen versucht, warum lässt er sich dann nicht auf den mühsamen Prozess der Überzeugungsarbeit ein? Es ist ein „Tag der Befreiung“ für Handelspartner, die mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen dürfen, dass Trumps Macht Grenzen hat.
Bestätigen neue Daten die Stärke der US-Wirtschaft, droht ein Short Squeeze – mit zusätzlichem Aufwärtsdruck für die Leitwährung. Dollar profitiert von UnsicherheitDer Bloomberg Dollar Spot Index legte in dieser Woche um 0,9 % zu und steht damit vor dem größten Wochengewinn seit vier Monaten. Mehrere große Zentralbanken hielten ihre Leitzinsen stabil oder signalisierten sogar Straffungen, während der Markt von weiteren Zinssenkungen durch die Fed ausging. Sollten die US-Daten weiterhin positiv überraschen, könnten Investoren mit Short-Positionen im Dollar gezwungen sein, diese zu schließen. Zwar scheint der Markt noch zurückhaltend beim Aufbau größerer Long-Positionen im Dollar, doch weitere positive Überraschungen könnten zusätzliche Short-Eindeckungen auslösen und den Aufwärtstrend verstärken.
Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange, sieht Chancen auf eine Rückzahlung unrechtmäßig erhobener US-Zölle. Lange schätzt, dass allein von deutschen Unternehmen oder von ihren amerikanischen Importeuren über 100 Milliarden Euro zu viel gezahlt wurden. US-Präsident Donald Trump hatte im Streit um seine aggressive Zollpolitik am Freitag eine Niederlage vor dem Supreme Court kassiert. Dies habe der Supreme Court aber nicht gemacht. Der Supreme Court hatte am Freitag Trumps Zölle für größtenteils unrechtmäßig erklärt.
Wegen eines fehlerhaften ZDF-Beitrags unter anderem mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiertem Material hat Hessens Staatskanzleichef Benedikt Kuhn den Fernsehsender zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die hessische Landesregierung hat nach Angaben der Staatskanzlei seit Anfang 2026 die Rechtsaufsicht über das ZDF inne. „Der Vorfall erfüllt mich mit Sorge“, teilte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur mit. Kuhn: Vorfall kostet Akzeptanz und VertrauenKuhn forderte „auch die konkrete Anwendung der in der Stellungnahme "in eigener Sache" vom 17. Zudem berief der Sender am Freitag seine New York-Korrespondentin Nicola Albrecht nach dem fehlerhaften Beitrag mit sofortiger Wirkung ab.
Gestern hat er nacheinander zwei Arbeitsblätter bearbeitet, auf dem ersten, so schrieb es mein Sohn, war ein Mann zu sehen. Er ist ein Verbrecher.« Und wenig später: »Der Verbrecher sieht aus wie ein Pirat.«Das fand ich interessant und fragte meinen Sohn, warum er nicht geschrieben hat: »Der Mann auf dem Bild ist ein Pirat.« Er antwortete, dass er ja nicht wisse, ob das wirklich ein Pirat sei. Aber, wandte ich ein, trotzdem sei er sich ja sicher, dass der Mann ein Verbrecher sei. Und wen, bitte schön, solle der denn mit seiner Lupe suchen, wenn nicht den Verbrecher? Und für meinen Sohn wäre es bestimmt lehrreich, zu sehen, was andere aus seinen Beschreibungen machen und ob sich die Figuren ähneln.
Einem Bericht der „New York Times“ zufolge, der sich auf Satellitenbilder und Flugdaten stützt, hat das amerikanische Militär mehr als 60 Kampfflugzeuge auf dem Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien stationiert. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte den Druck im Atomstreit mit Iran zuletzt massiv erhöht und einen begrenzten militärischen Schlag nicht ausgeschlossen. Während Teheran nach eigenen Angaben an einem diplomatischen Gegenvorschlag arbeitet, machte Trump am Freitag deutlich, dass er militärische Optionen prüfe. Der Präsident hatte Iran am Donnerstag eine Frist von zehn bis 15 Tagen gesetzt. Iran warnte in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres vor einer Eskalation, kündigte aber im Fall eines Angriffs eine „entschlossene und verhältnismäßige“ Reaktion an.
New York, Düsseldorf. Der Oberste Gerichtshof der USA hat zwar viele von US-Präsident Donald Trumps Zöllen für unrechtmäßig erklärt. Für die Autoindustrie, die in Deutschland besonders stark unter den zusätzlichen Abgaben leidet, gibt es dadurch allerdings keine Hoffnung auf Entlastungen.
österreichische Skigebiete : Lawinen sorgen für mehrere Tote21.02.2026, 15:10Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Externe Inhalte aktivierenReuters / dpaLawinenabgänge in Österreich haben in den letzten Tagen mehreren Menschen das Leben gekostet. Betroffen sind unter anderem Skigebiete in den Regionen Vorarlberg und Tirol.
Seither verhandeln Union und SPD im Parlament ergebnislos über die Details. Experten warnen nun aber vor einem grundsätzlichen Problem: Das Gesetz dürfte nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sein. So sieht der Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität zu Köln, Clemens Höpfner, „in der jetzigen Fassung des Gesetzes ein massives Verfassungsproblem“, sagte er dem Handelsblatt. Und nach Informationen des Handelsblatts ist das eine Rechtsauffassung, die auch in der CDU geteilt wird.
Juni 1815 Napoleons erster Schlag. Juni 1815 Quelle : Infografik Die WeltNoch während er auf Paris marschierte, hatte Napoleon seine Soldaten zu den Waffen gerufen. Juni wechselte General Louis Bourmont nach nüchterner Abwägung von Napoleons Chancen ins Lager der Verbündeten über und klärte die Preußen über Napoleons Angriffspläne auf. Nur von dort würden sie nach Westen schwenken und Wellington am folgenden Tage bei Waterloo zu Hilfe kommen können. Und so marschierten 33.000 Franzosen unbeirrt nach Osten, während die Preußen in Eilmärschen nach Norden zogen und schließlich rechtzeitig Wellington bei Waterloo zu Hilfe kamen.
Ein Ich-Erzähler will in Istanbul eine Haartransplantation vornehmen lassen und lernt einen Motorradkurier kennen, der eigentlich türkische Literatur studiert hat, aber nicht Lehrer werden darf. Foto: Klett-Cotta Verlag Das Buch Tomer Gardi: „Liefern“. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2026. Dem Serienprinzip auch stilistisch treu, hat der Deutsch-Israeli Tomer Gardi für dieses Buch darauf verzichtet, seine eigene originelle Einwanderer-Variante des Deutschen zu verwenden, mit der er unter anderem 2016 beim Bachmannpreis-Wettlesen für Aufmerksamkeit sorgte. Damit überträgt Gardi das heutzutage global allumfassende Dienstleistungsprinzip, von dem dieser Quasi-Roman handelt, auch auf dessen eigene Form und Funktionalität.