Deutschlands Maschinenbauer haben 2025 angesichts der Konjunkturflaute Tausende Jobs abgebaut. Ende vergangenen Jahres waren im Maschinen- und Anlagenbau gut eine Million Menschen beschäftigt – 2,2 Prozent oder rund 22.000 weniger als 2024. „Der Beschäftigtenabbau im Maschinen- und Anlagenbau setzt sich fort“, teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit und verwies auf US-Zölle und Konkurrenz aus China. Die Angaben beziehen sich auf Firmen mit mindestens 50 Beschäftigten.

February 13, 2026 19:05 UTC

Die Bangladesh Nationalist Party (BNP) hat bei der Parlamentswahl in Bangladesch nach offiziellen Angaben die absolute Mehrheit erlangt. Die BNP habe 212 von 300 Parlamentssitzen gewonnen, die von der Partei Jamaat-e-Islami angeführten Islamisten 77 Sitze, teilte die Wahlkommission am Freitag mit. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 59 Prozent. Es waren die ersten Parlamentswahlen nach dem Sturz der langjährigen Regierungschefin Scheich Hasina.

February 13, 2026 18:32 UTC

Denn hier zeigt sich plastisch und unterhalb der Ebene politischer Inhalte, wie sehr diese Partei Element des Betriebs ist, statt sein Gegensatz zu sein. Wer routiniert darüber lamentiert, dass sich die »Altparteien« den Staat zur »Beute« machen, um dann selber zuzulangen, sobald sich die erste Gelegenheit ergibt, kann in die Lage kommen, sich erklären zu müssen. Bezeichnend ist, dass die Beteiligten in der AfD – offenbar in der Annahme, sie gehörten jetzt »dazu« – genau damit nicht gerechnet zu haben scheinen. Die »Verwandtenaffäre« im bayerischen Landtag, in die 79 Abgeordnete vor allem der CSU verwickelt waren, ist noch keine Ewigkeit her. Wer vermag schon sicher zu sagen, dass das System der Überkreuzbeschäftigung, das Verbote zielsicher umgeht, sich allein der Originalität der AfD verdankt?

February 13, 2026 18:32 UTC

Nicht mit Liebestrank, sondern mit der Kunst, aus der Distanz Nähe vorzugaukeln, überzeugt der Hochstapler seine Opfer, ihm Geld zu schicken. Was kriminell geht, geht auch legal, denkt sich manch einer. Die Unglücklichen am anderen Ende zahlen pro Nachricht oder kaufen Nacktbilder und wissen nicht, dass sie mit Fakeprofilen chatten. Für die Chatter erschöpft sich die Nähe in einem knappen Hinweis am Bildschirmrand, etwa: »Denkt, wir sind seit drei Jahren in einer Beziehung«. Ein Blick in die AGB würde die Möglichkeit des Betrugs ins Bewusstsein der Getäuschten rufen, aber wer macht das schon.

February 13, 2026 18:32 UTC

Über 200 Einsendungen erreichten das Rote Atelier und die junge Welt beim Wettbewerb »Plakate gegen Krieg« zur Rosa-Luxemburg-Konferenz 2026. Die besten Plakate wurden auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Anlässlich der Münchener »Sicherheitskonferenz« werden an diesem Sonnabend ausgewählte Plakate auf dem antimilitaristischen Fest im Eine-Welt-Haus in München zu sehen sein. Nach der Ausstellung »Wir sehen rot« im August 2025 ist der Wettbewerb eine weitere Etappe in der Zusammenarbeit zwischen dem Roten Atelier und der Tageszeitung junge Welt und sicher nicht die letzte. Und München ist auch nicht die letzte Station der Ausstellung.

February 13, 2026 18:32 UTC





Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!« teilte am Freitag anlässlich der Münchner »Sicherheitskonferenz« mit:Die von 55 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragene Kampagne »Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!« fordert anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. Die Unterzeichnenden fordern von Verteidigungsminister Pistorius ein Umdenken bei seinen Aufrüstungsplänen mit Mittelstreckenwaffen sowie Initiativen zur Risikominimierung und Deeskalation. (…) »An der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt sich beispielhaft, was auf der Welt verkehrt läuft. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!« lehnt darüber hinaus sowohl die deutschen und europäischen Pläne zur Aufrüstung mit landgestützten Mittelstreckenwaffen ab wie auch die Stationierung von russischen Mittelstreckenwaffen in Europa, die konventionell und atomar bestückt werden können.

February 13, 2026 18:32 UTC

Florian Wiegand/dpa Verteidigungsfähig: Christian Sewing, Vorstandschef der Deutschen Bank (Frankfurt am Main, 29.1.2026)Berlin. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat sich für gemeinsame europäische Schulden für Rüstung ausgesprochen. »Eine gemeinsame europäische Finanzierung von Verteidigungsausgaben würde zeigen, dass Europa das Thema Sicherheit wirklich ernst nimmt und sich einig ist«, sagte Sewing der Zeitung Welt am Sonntag laut Vorabmeldung von Freitag. Entscheidend sei immer, dass die Geldgeber verstünden, warum und wofür die zusätzlichen Schulden aufgenommen würden. Die EU-Kommission wurde in der Pandemie ermächtigt, bis zu 750 Milliarden Euro an Schulden aufzunehmen und in Form von Zuschüssen und Krediten an die Mitgliedstaaten weiterzugeben.

February 13, 2026 18:32 UTC

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in einem Regionalexpress am 2. Februar hat die Deutsche Bahn am Freitag einen eintägigen Gipfel einberufen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), Vertreter des Konzerns, der Bundesländer, von Sicherheitsbehörden sowie die Gewerkschaften EVG und GDL berieten dabei über mehr Schutz für das Bahnpersonal und für Reisende. Geprüft werden die Gewerkschaftsforderungen nach Doppelbesetzungen in Zügen und dem Einsatz von Bodycams. Die sogenannte Gewerkschaft der Polizei forderte im vorhinein einen vergrößerten Einsatz der Bundespolizei auf dem Gebiet der Bahn.

February 13, 2026 18:32 UTC

Am Donnerstag folgt im Spiegel ein Gespräch mit dem Mitgründer des deutschen Rüstungsunternehmens Helsing in München, Gundbert Scherf. Was »Staatsräson« im Fall Israel materiell und finanziell bedeutet, beschreibt das Handelsblatt so: »Die Rüstungszusammenarbeit zwischen beiden Ländern ist eng. Levy formuliert das so: »In den Achtzigerjahren stellte US-Präsident Ronald Reagan die Frage, ob man ›eine Kugel mit einer Kugel treffen‹ könne. Als Firmenmaxime verkündet Scherf folgerichtig: »In westlichen Demokratien wollen wir die Men­schen möglichst auf Abstand vom Kampf­geschehen halten.« Dem kann Levy vermutlich folgen. Beide Verkaufsgespräche besagen: In Massen, sozusagen drecksarbeitsmäßig, sollen nur die sterben, die nicht in einer »westlichen Demokratie« leben.

February 13, 2026 18:32 UTC

Jaimi Joy/REUTERS Freude bei Unterstützern von »Palestine Action« vor dem Obersten Gerichtshof in London (13.2.2026)Es ist eine altbekannte Masche: Die Regierung drückt repressive Maßnahmen durch, obwohl diese juristisch nicht haltbar sind. Mit dem Terroretikett wollte die Regierung in London der Palästina-Bewegung den Wind aus den Segeln nehmen. Die hatte es geschafft, Hunderttausende Demonstranten gegen die Komplizenschaft ihres Staats mit Israels Genozid in Gaza auf die Straße zu bringen. Das Urteil vom Freitag ist ein wichtiger Erfolg für PA und die Palästina-Bewegung in Großbritannien. Erst am Donnerstag hat das Bundesverfassungsgericht die Klage eines Mannes aus Gaza gegen deutsche Waffenexportgenehmigungen nach Israel abgewiesen.

February 13, 2026 18:32 UTC

Die sogenannten Rapid Support Forces (RSF) im Sudan haben laut den Vereinten Nationen schwere Kriegsverbrechen und möglicherweise Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Mehr als 6.000 Menschen seien binnen drei Tagen getötet worden, als RSF und verbündete Milizen im Oktober die Großstadt Al-Faschir in Darfur einnahmen, teilte das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag mit. RSF und Verbündeten verübten laut Bericht unter anderem Massenmorde und Hinrichtungen, sexuelle Gewalt, Entführungen gegen Lösegeld, Folter und Plünderungen. Im Sudan kämpfen seit April 2023 die reguläre Armee und die RSF um die Macht. Zwölf Millionen Menschen wurden bislang durch die Kämpfe vertrieben, jeder zweite Einwohner des nordostafrikanischen Landes ist von Hunger bedroht.

February 13, 2026 18:32 UTC

Die Bundesregierung verhandelt mit dem US-Finanzministerium über eine Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK Schwedt. Das teilte eine Regierungssprecherin am Freitag mit. Die Raffinerie gehört zum russischen Ölkonzern Rosneft und versorgt Berlin sowie den Nordosten Deutschlands mit Kraftstoff und Heizöl. Noch bis Ende April ist die Raffinerie von US-Sanktionen gegen Rosneft ausgenommen.

February 13, 2026 18:32 UTC

Russland hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Ukraine-Kriegs startet. Das Treffen mit russischen, ukrainischen und US-amerikanischen Vertretern finde vom 17. bis 18. Februar in Genf statt, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow laut der Agentur TASS. Demnach soll die russische Delegation diesmal Präsidentenberater Wladimir Medinski leiten. Dieser hatte für Moskau die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul im vergangenen Jahr und im April 2022 geführt.

February 13, 2026 18:32 UTC

IMAGO/NurPhoto Die Solidarität mit der Kubanischen Revolution wird weltweit geübt (Madrid, 26.7.2021)Blockade der Handelswege, Aussetzung von Öllieferungen, knappe Versorgungslage. Die US-Regierung arbeitet mit ihrer Blockadepolitik daran, die Kubanische Revolution unter Geiselnahme der Zivilbevölkerung in die Selbstaufgabe zu zwingen. Februar, widmet sich das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas dem Widerstand des kubanischen Volkes gegen die zugespitzte US-amerikanische Aggression. Im Anschluss wird, stellvertretend für das kubanische Volk, Aleida Guevara der diesjährige Rosa-Luxemburg-Preis verliehen. Gerade jetzt, wo die Blockade Kubas unüberwindlich erscheint, brauchen das Volk und die Revolution unsere volle Solidarität.

February 13, 2026 18:32 UTC

Yara Nardi/Italian Red Cross press office/Handout Ein weiterer Schlag gegen Geflüchtete: Melonis Dekret macht die Mittelmeerroute noch gefährlicherDer 12. Dieser Mechanismus tritt bei »außergewöhnlichem Migrationsdruck« in Kraft und erlaubt es den Behörden, die Einfahrt in Häfen über längere Zeiträume zu verweigern. Einer Analyse der Tageszeitung Il Fatto Quotidiano zufolge bringen die neuen Bestimmungen Italien jedoch in Konflikt mit der UN-Seerechtskonvention (UNCLOS). Zudem ist eine Seeblockade eine kriegerische Handlung, die in Friedenszeiten und im Umgang mit zivilen Schiffen keine rechtliche Basis hat. Bis dahin bleiben die Bestimmungen jedoch in Kraft und werden von der rechten Regierung Italiens vor allem für ihren innenpolitischen Zuspruch instrumentalisiert.

February 13, 2026 18:32 UTC