Unter derselben Handynummer ist aber noch die Titelfigur zu erreichen, die am Tag der Handlung – eingeblendet wird das Datum 29. Onkel und Tante haben außer den eigenen vier Kindern auch Hind Rajab mitgenommen, als sie aus Gaza-Stadt zu fliehen versuchten. Um so verblüffender, aber auch um so bezeichnender erscheint so, dass Regisseurin Kaouther Ben Hania in ihrem siebten Langfilm, zu dem sie wie gewohnt auch das Drehbuch verfasst hat, zu klassischer Spannungsdramaturgie greift. In jedem Fall hat Ben Hania zuletzt in »Olfas Töchter« gewiss einen vielschichtigeren Mix aus Dokumentation und selbstreflexiver Inszenierung ins Bild gesetzt. Allerdings ist es einer arabischen Filmemacherin kaum zu verdenken, wenn sie meint, mit subtileren Mitteln kein Interesse für palästinensische Kriegsopfer bei der westlichen Öffentlichkeit erzielen zu können.

January 23, 2026 18:36 UTC

Bei der Untersuchung ihrer aus dem Atlantischen Ozean geborgenen Startraketen hatte man an den Dichtungsringen durch Frost entstandene Schwachstellen entdeckt. Um jeden PreisDie Schaltkonferenz mit den NASA-Leuten im Kennedy Space Center wurde für eine kurze Bedenkzeit unterbrochen. McAuliffe sollte die erste zivile Person in der Raumfahrt werden. Das Space Shuttle Challenger war neben Columbia, Discovery, Atlantis und Endeavour eine der fünf wiederverwendbaren Raumfähren, die die NASA zwischen 1981 und 2011 einsetzte. Doch erst die Explosion 73 Sekunden nach dem Start war für die Zuschauer wie auch für die NASA-Mitarbeiter sichtbar.

January 23, 2026 18:36 UTC

Selenskijs Aussage in Davos war bescheidener: Man sei sich im Ziel näher gekommen, aber unterzeichnet sei noch nichts. Das kann nicht ernst gemeint gewesen sein, denn was hätte Russland gegenüber der UNO, in der es mit Vetorecht sitzt, von diesem Vasallenverein mit alleinigem Vetorecht Trumps zu erhoffen? Im übrigen: Nichts davon will Selenskij hören: Er verlangt das ganze russische Geld für den Wiederaufbau der Ukraine. Und das in einer Situation, in der Russland auf dem Schlachtfeld im Vorteil ist und daher glaubt, keine politischen Konzessionen nötig zu haben? Zu viele Fragen, um schon auf den Frieden zu hoffen.

January 23, 2026 18:36 UTC

Liesa Johannssen/REUTERS Kanzler Friedrich Merz: Für dieses Jahr 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum machbarFriedrich Merz will Investoren nach Deutschland locken. Und weil der Kanzler gerne in der Welt unterwegs ist, am Freitag in Italien, am Donnerstag in Davos, nutzte er die Gelegenheit auch beim World Economic Forum. Also musste der Regierungschef wieder in seine Lieblingsrolle schlüpfen: Merz, der »Reformer«. Und für 2025 kann Merz gerne ein Dankeschön nach Wiesbaden schicken. Und vor allem sind sie es offenkundig leid, von Merz Reformversprechen zu erhalten, denen keine Taten folgen.

January 23, 2026 18:36 UTC

So hatte Friedrich Merz denn bloß ausgesprochen, was solche, die von der Arbeit anderer leben, lieber denken als sagen. Doch Merz weiß, dass drei Wochen auf jeden Fall zuviel sind. Der Vorsitzende der KV Nordrhein, Frank Bergmann, bezeichnete die Debatte über telefonische Krankschreibungen gegenüber der Zeit als »Phantomdiskussion«. Der vergleichsweise hohe Krankenstand lasse sich durch die vergleichsweise niedrige Zahl telefonischer Meldungen gar nicht erklären. Merz verzerre also das Bild.

January 23, 2026 18:36 UTC





Verfolgt und ausgelöscht von der chinesischen Regierung wegen ihrer Religion und weil sie keine Han-Chinesen sind. Xinjiang wird mit umfassenden staatlichen und privaten Investitionen entwickelt, den Menschen dort geht es vergleichsweise gut, sie haben eine Perspektive. Lage stabilisiertEine große Ausstellung in Ürümqi informiert über den uigurischen Terrorismus und Separatismus in der Region und in ganz China. Gegen den islamistischen Terror legte die chinesische Regierung ein massives Repressionsprogramm auf. Offensichtlich hat die chinesische Regierung die Situation in der Autonomen Provinz erfolgreich stabilisiert.

January 23, 2026 18:36 UTC

Solche Zusagen hat Berlin Menschen gegeben, die vor der Machtübernahme der Taliban 2021 als Dienstleister für die Bundeswehr oder andere deutsche Einrichtungen gearbeitet hatten, sogenannte Ortskräfte, oder anderen gefährdeten Personen. Die Aufnahmezusagen entstanden im Rahmen mehrerer deutscher Programme, nachdem die Taliban die NATO-Truppen und ihren verbündeten Präsidenten Ashraf Ghani aus dem Land gejagt und am 15. Die gefährdeten Personen wurden von den Taliban als Kollaborateure westlicher Truppen verfolgt. Davon sind rund zwei Drittel Ortskräfte sowie deren Angehörige und ein Drittel besonders gefährdete Personen wie Künstler, Journalistinnen und Aktivisten. Unterdessen normalisiert die Bundesregierung weiter ihr Verhältnis zu den Taliban und legitimiert dadurch deren brutale Herrschaft.

January 23, 2026 18:36 UTC

Insbesondere die digitale Reichweite der jungen Welt ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Viele von ihnen schätzen unsere Beiträge auf den Plattformen, auf denen – wie auf dem gesamten Medien- und Meinungsmarkt – Kriegshetze und Militarismus dominieren. Auch auf jungewelt.de lesen immer mehr Menschen unsere Berichte und Analysen. Für zehn Euro lesen Aktionsabonnenten zehn Wochen lang auf jungewelt.de und in der App alle jW-Inhalte. zum ermäßigten Sozialpreis von 19,90 Euro oder zum Solipreis von 42,90 Euro) weiterführen möchten.

January 23, 2026 18:36 UTC

Nach dem verheerenden Zugunglück im Süden Spaniens hat eine staatliche Untersuchungskommission in einer ersten Einschätzung den Bruch einer Schiene als mögliche Ursache genannt. Die Kommission Ciaf teilte mit, es seien Kerben an den Laufflächen der Räder des Zuges festgestellt worden. Diese Kerben und die beobachtete Verformung der Schienen deuteten darauf hin, dass eine Schiene bereits gebrochen gewesen sei, bevor der Zug darüberfuhr und entgleiste. Ähnliche Kerben seien auch an den Rädern von drei anderen Zügen gefunden worden, die kurz zuvor auf diesem Streckenabschnitt gefahren sind. Bei dem Unglück starben 45 Menschen und mehr als 120 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

January 23, 2026 18:32 UTC

Rutte zu Grönland: „Es gibt noch viel zu tun“Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht beim politischen Streitthema Grönland noch viel Arbeit vor den beteiligten Parteien. Natürlich würden die USA aber auch ihre Gespräche mit Grönland und Dänemark fortsetzen, wenn es etwa darum gehe, einen Zugang Russlands und Chinas zur Wirtschaft Grönlands zu verhindern. Die Frage, ob der Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen, den Trump zuvor verkündet hatte, vorsehe, dass die weitgehend autonome Arktisinsel weiterhin zum Hoheitsgebiet Dänemarks gehöre, beantwortete Rutte nicht abschließend. Trump hatte zuvor mitgeteilt, dass basierend auf einem Treffen mit Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. Rutte hatte Trumps Angaben zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bereits zuvor bestätigt.

January 23, 2026 18:32 UTC

Trump war mit einer Rede wie aus der Gummizelle Star im »Zirkus«, wie Wolfgang Ischinger am Freitag auf mehreren Kanälen sagte. Dem WEF folgte am Donnerstag abend ein Sondergipfel der EU, über den sich faz.net unter der Überschrift »Wie die EU den US-Präsidenten beeindruckt haben will« amüsierte und von einer »wilden Achterbahnfahrt« für die EU in den vergangenen Tagen schrieb. Merz habe vorab erklärt: »Geschlossenheit und Entschlossenheit können etwas bewirken.« Das wurde in Rom, wo er am Freitag war, öffentlich nicht als Witz bezeichnet. Am selben Tag moralisierte Philipp Eppelsheim in der FAZ, was die Grünen sich geleistet hätten, sei »an Verlogenheit kaum zu überbieten«. Und weil’s Spaß macht, sagt Julia Löhr im FAZ-Wirtschaftsteil am selben Tag dasselbe und prophezeit: Das werde die Partei »noch lange verfolgen«.

January 23, 2026 18:31 UTC

Am Freitag vor der Rosa-Luxemburg-Konferenz erging eine Warnung vor einem »Eisblizzard«: Der Fernverkehr wurde großflächig eingestellt, Autobahnen waren dicht, etliche Flughäfen mussten den Betrieb einstellen. Für die Konferenz, zu der Menschen aus dem In- wie Ausland anreisen, ist das durchaus ein Problem. Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Die Rosa-Luxemburg-Konferenz ist die kraftvollste und größte jährliche Veranstaltung der radikalen Linken im gesamten deutschsprachigen Raum – das erkennen Freund und Feind an. Rosa-Luxemburg-Konferenz!

January 23, 2026 18:31 UTC

Sein Schwiegersohn Jared Kushner – ebenfalls Immobilienmogul und Teil des Exekutivgremiums des Rats – machte deutlich, worum es geht: Es würden »phantastische Investitionsmöglichkeiten entstehen«. Die israelische Armee hat bereits 90 Prozent der Gebäude UN-Angaben zufolge zerstört oder beschädigt, Bulldozer erledigen den Rest. Der nun vom »Friedensrat« eingesetzte Hohe Repräsentant für Gaza, Nikolai Mladenow, verkündete am Freitag, dass der Grenzübergang geöffnet werden soll. Doch Fakt ist: Israels Armee kontrolliert Gaza weitgehend und schafft Tatsachen. Zu Beginn des »Waffenstillstands« kontrollierte das Militär 53 Prozent der Enklave, in den vergangenen Monaten sind weitere zehn Prozent dazugekommen.

January 23, 2026 18:31 UTC

Am Dienstag abend gab es den nächsten heftigen Unfall, drei Tage war der Nahverkehr in Katalonien praktisch lahmgelegt. Dabei kam der Lokführer ums Leben, 37 Fahrgäste wurden verletzt. In Barcelona bildeten sich in der Folge auf den Straßen lange Staus, denn die Züge transportieren bei normalem Verkehrsaufkommen rund 400.000 Menschen täglich, wie die katalanische Regierung am Donnerstag informierte. Ursprünglich verfügte Spanien über das größte und modernste Netz von Hochgeschwindigkeitszügen Europas, und bisher war dessen Ruf gut. Februar wird es einen dreitägigen landesweiten Lokführerstreik in Spanien geben, falls es bis dahin nicht zu einer Einigung zwischen dem Verkehrsministerium und dem Berufsverband der Lokführer gekommen ist.

January 23, 2026 18:31 UTC

stock&people/IMAGO Lass mal hören: DJ und PopkritikerJuliane Liebert ist eine sehr sympathische Person, und ihre Musikrezensionen sind grässlich. Der Einstiegssatz oben ist bekannt, es ging allerdings um eine andere Person, um die »sympathische« Poprapperin Nina Chuba und ihre »grässliche« Musik. Die große Aufregung verebbte bald wieder, spukt bis heute gleichwohl als Shitstormgeist einigermaßen lustlos durch die Feuilletons. Mittwoch war Lieberts Text außerdem Anlass der Veranstaltung »Höhere Weihen, niedere Instinkte« bei der Taz in Berlin. Als Popfeuilletonist habe ich, wie wahrscheinlich auch Taz-Redakteur Weber, Diedrich Diederichsens kulturtheoretisches Mammutwerk »Über Pop-Musik« nahezu ungelesen im Regal stehen.

January 23, 2026 18:31 UTC