Alessandro Garofalo/REUTERS Auf ihn hatten sie es abgesehen: Leon Draisaitl liegt auf dem EisEs ist wieder alles im Lot. Das Erwartbare hat sich durchgesetzt, die Erde dreht sich wieder in die gewohnte Richtung, die Schwerkraft zieht wieder gen Erdkern, und Leon Draisaitl ist wieder Topscorer. Raus sind sie nach einer Niederlage im Viertelfinale des olympischen Eishockeyturniers in Mailand trotzdem – Draisaitls Assist auf Lukas ­Reichel für etwas Seelenbalsam hin oder her. Mit einem Endstand von 6:2 sagten die Slowaken am Mittwoch, es war ihnen eine Freude, aber das war’s dann. Ein Rückblick auf die Winterspiele von 1956 bis 1988 offenbart Dekaden sowjetischer Eishockeydominanz.

February 18, 2026 18:31 UTC

Das BSW hat am Mittwoch seine Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Partei fechtet das Ergebnis der Bundestagswahl 2025 an, bei der sie mit 4,981 Prozent knapp an der Fünfprozenthürde scheiterte. In der 177seitigen Begründung verweist das BSW auf eidesstattliche Versicherungen zu mutmaßlichen Auszählungsfehlern und fordert eine Neuauszählung. »Bei einem derart knappen Ergebnis und belegten Zählfehlern kann nur eine Neuauszählung klären, ob der Bundestag verfassungsgemäß zusammengesetzt ist«, betonte Parteigründerin Sahra Wagenknecht am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags hatte den Einspruch zurückgewiesen.

February 18, 2026 18:31 UTC

Die von Merz beschützten und umsorgten Reichen sind bei ihm aber wie üblich beinahe mittellose Mittelständler, die bekanntlich horrende Abgaben plagen: »Millionen Unternehmer in Deutschland zahlen Einkommenssteuer, weil sie keine Kapitalgesellschaft sind, sondern Personengesellschaften, Mittelstand. Das wäre ein »gerechtes Vorgehen und kein Ausquetschen einer Zitrone«, sagte SPD-Geschäftsführer Dirk Wiese am Mittwoch der Rheinischen Post. Doch wer glaubt, mit einer Entlastung der Reichen ließe sich die CDU auf eine Belastung der noch Reicheren ein, hat die Rechnung ohne den ehemaligen Blackrock-Lobbyisten Merz gemacht. Wir müssen mehr arbeiten«, sagte der Kanzler der Reichen zuletzt. »Im Zweifel muss der Kanzler führen – so wie Gerhard Schröder es während der Agenda-Reformen getan hat.«2003 hatte der damals amtierende Kanzler Schröder (SPD) den bis dato größten Kahlschlag am Sozialstaat in der Geschichte der Bundesrepublik vollzogen.

February 18, 2026 18:31 UTC

Der Kriegskonzern Rheinmetall darf die Militärsparte der Lürssen-Werft kaufen. Die EU-Kommission in Brüssel gab am Mittwoch grünes Licht für die Übernahme, die in den kommenden Wochen vollzogen werden soll. Rheinmetall übernimmt damit vier Werften in Norddeutschland und weitet das Unternehmen auf den Marineschiffbau aus. Rheinmetall hatte die Übernahme im vergangenen September angekündigt. Konzernchef Armin Pappberger erklärte damals, das Unternehmen wolle »zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum ein relevanter Akteur sein«.

February 18, 2026 18:31 UTC

Die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland in Genf sind am Mittwoch nach zwei Stunden zu Ende gegangen. Der russische Unterhändler Wladimir Medinski kündigte im Anschluss an, dass es bald weitere Verhandlungen geben werde, nannte jedoch kein Datum. Der US-Gesandte Steve ‌Witkoff, der die Gespräche im Auftrag von US-Präsident Donald Trump vermittelt, äußerte sich optimistisch. Trump hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrfach aufgefordert, ‌Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen. In einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der US-Webseite Axios hatte Selenskij beanstandet, ‌dass Trump die Ukraine, aber nicht Russland zu Zugeständnissen dränge.

February 18, 2026 18:31 UTC





Im Dezember hatte Modi Russlands Präsidenten Wladimir Putin pompös empfangen, im Januar Bundeskanzler Friedrich Merz. Nun weiteten Modi und Macron die »strategische Partnerschaft«, die ihre Staaten bereits 1998 geschlossen hatten, zu einer »speziellen globalen strategischen Partnerschaft« aus. Ihr Ausbau erfolge »in Reaktion auf die Veränderungen der internationalen Ordnung«, erklärte Macron in Mumbai. Macron und Modi nahmen am Dienstag per Videoschaltung an der Eröffnung einer Fabrik im südindischen Bengaluru teil, in der Airbus und Tata Advanced Systems gemeinsam den H125 produzieren – in einer zivilen sowie in einer militärischen Version. Modi und Macron thematisierten zudem Indiens Plan, 114 zusätzliche »Rafale«-Kampfjets zu erwerben.

February 18, 2026 18:31 UTC

Namen sind Zeichen, bloß zufällige. Mit dem lateinischen Akronym und der italienischen Semantik deuten sich zwei Elemente an, die konstitutiv für das Werk wurden – sinnhafte Gebung der Semiotik und intertextuelle Beziehung der Literatur. Von Geburt an stand das Leben dieses Zeichenlehrers im Zeichen des Zeichens. Mit 16 Jahren beginnt Eco das Studium der Philosophie und Philologie, nicht der Rechtswissenschaften, wie der Vater wollte. Im selben Muster wie beim »Pendel«, die Verschwörung bloß wird jetzt nicht mehr deutend kreiert, sondern tätlich.

February 18, 2026 18:31 UTC

Die unter Druck geratene BRD-Exportwirtschaft fordert eine internationale Allianz, um den »freien Handel« gegen Zölle zu verteidigen. »Wenn Zölle als politische Waffe genutzt werden, kann Europa gemeinsam gegensteuern«, sagte der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura, am Mittwoch laut dpa. Er schlägt eine »Handels-NATO« aus EU und weiteren Staaten vor, um Zölle wie unter US-Präsident Donald Trump abzuwehren. »Machtpolitik per Zolldiktat darf keinen Platz mehr haben.« (dpa/jW)

February 18, 2026 18:31 UTC

Mit ihrem »ambitionierten linken Reformismus, der sich nicht scheut, an klassenbasierte Empfindungen zu appellieren«, stehe AOC für das »Gegenprogramm« zur SPD. Wie auch in Deutschland vom regierungswilligen Flügel der Linkspartei gewohnt, betrifft das zuerst außenpolitische Fragen. So verübelt man AOC innerhalb der Democratic Socialists of America ihre bedingte Zustimmung zu Waffenlieferungen an Israel. AOC wollte für die US-Präsidentschaft kandidieren und dafür ihr außenpolitisches Profil schärfen, hatte die New York Times im Vorfeld ihrer Deutschland-Reise spekuliert. »Es könnte tatsächlich ein guter Moment sein für Deutschland, auf Ocasio-Cortez zu setzen«, meint der Stern.

February 18, 2026 18:31 UTC

In Georgien gibt es zwar starke Unterstützung für einen Beitritt in der Bevölkerung, doch hat die Regierung das Land systematisch von der EU entfernt. Wirtschaftlich wäre es für die EU leicht, den Kleinstaat mit seinen kaum 650.000 Einwohnern zu integrieren. „Für Serbien ist eine Mitgliedschaft in der EU ohne Vetorecht akzeptabel. „Dies sind zentrale Werte, die wir durch eine Mitgliedschaft in der EU erreichen wollen“, fügte er an. Natürlich berge das die Gefahr, dass es in der EU dann dauerhaft Länder ohne Vetorecht gebe.

February 18, 2026 18:30 UTC

Tagesspiegel Plus Von Technologie bis Verteidigung : In diesen Bereichen will Europa die Abhängigkeit von Trump verringernDie Zweifel an der Partnerschaft mit den USA wachsen. Die EU versucht deshalb, deren übermächtigen Einfluss zu reduzieren. Doch wo und wie kann das gelingen? Ein Überblick.

February 18, 2026 18:27 UTC

Das zurück liegende Wochenende zeigt das Dilemma derjenigen, die aus durchaus verständlichen Gründen eine Stärkung der AfD bei den kommenden Wahlen fürchten. Sie leisten sich einen heftigen Schlagabtausch mit den AfD Fans anlässlich des von Milo Rau inszenierten Thalia-Events eines „Gerichtsprozesses“ über ein AfD Verbot. Dabei werden bereits die nächsten Wahlen wichtigen Weichen für den Einfluss der AfD und die Zukunft Deutschlands stellen. Für diese Haltung wurde die AfD gewählt und tut nun genau das, was sie anprangert. Dort wird lieber über AfD-Verbote gestrittenMit ihrer Selbstbedienung von Steuergeldern ihrer Wähler und Wählerinnen steht die AFD übrigens in der linksradikalen Tradition des Abgreifens von „Staatsknete“.

February 18, 2026 17:44 UTC

Screenshot Video KI ZDF © ZDF/Screenshot: TagesspiegelDas ZDF zeigt einen Clip, in dem vermeintlich zu sehen ist, wie eine Frau von ICE-Mitarbeitern abgeführt wird, während zwei Kinder sich an sie klammern und weinen. Einer nachfolgenden Recherche des „ZDF heute“ zufolge kursiert das Video bereits seit Monaten in den sozialen Medien. In der Sendung sprach Gellinek von einem „Doppelfehler“ und bat die Zuschauerinnen und Zuschauer ausdrücklich um Verzeihung. Zum anderen sprach Gellinek von „handwerklichen Fehlern“ mit Blick auf die Aufnahmen, die einen falschen Kontext zeigten. Wie machte das ZDF die Fehler im Beitrag kenntlich?

February 18, 2026 17:37 UTC

Vorausgewählt wurden diese 148 möglichen Länder nach zwei Kriterien: zum einen, ob für das gesamte Land eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wurde. Und zum anderen, ob es genügend Daten für das Land gibt. Darum finden Sie beispielsweise weder Afghanistan noch den Sudan im Tool, sehr wohl aber Russland oder auch Kongo. Das heißt aber nicht, dass das Auswärtige Amt oder das Handelsblatt per se eine Reise in diese Länder empfehlen.

February 18, 2026 17:23 UTC

Es kam anders. Ende 2025 waren wieder rund 67.000 Klagen gegen Bayer anhängig. Diese und alle künftigen Klagen sollen mit dem neuen Vergleich nun ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden. Die gesamten Ausgaben für Bayers Rechtsstreit in den USA würden sich dann auf rund 20 Milliarden Euro summieren. Zum Vergleich: Volkswagen zahlte für den Dieselskandal bis Ende 2025 rund 33 Milliarden Euro.

February 18, 2026 17:23 UTC