Die tschechische VW-Tochter Skoda hat nach weniger als einjähriger Bauzeit ein neues Montagewerk für Batteriesysteme eröffnet. In der Halle am Stammsitz in Mlada Boleslav werden Batteriesysteme für bis zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Fließband laufen, wie der Autobauer mitteilte. Mit dieser Investition werde Skoda zum größten Hersteller von Batteriesystemen für BEV (batterieelektrische Fahrzeuge) innerhalb des Volkswagen-Konzerns, sagte Thomas Schäfer, Chef der Wolfsburger Kernmarke VW. Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Eine hohe Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern gewährleisten Skoda zufolge eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro Batteriesystem.

February 27, 2026 18:36 UTC

Mit dieser Inszenierung macht der Senat deutlich, dass er einen ähnlichen Weg auch für Hamburg einschlagen will. So verschlang alleine der Bau rund 1,5 Millionen Euro, wobei zusätzlich noch rund 800.000 Euro pro Jahr als Überwachungskosten dazukommen. Dieser will ein autoritäres Signal in die Gesellschaft senden, und dabei ist der Görlitzer Park nicht zufällig ausgewählt worden. (…) Insofern ist der Görlitzer Park nur ein weiteres Zeichen dafür, wie sich die Politik den Umgang mit den Herausforderungen der Neuzeit so vorstellt. Aus diesem Grund wird die Route der diesjährigen Revolutionären 1.-Mai-Demo vom Oranienplatz über die Wiener Straße direkt am Görlitzer Park vorbeiführen.

February 27, 2026 18:36 UTC

STL/imagoSeine Frau erbt zig Millionen,Nämlich ein paar hundert Stück,Und die Erbfrau soll Mann schonen,Denn das mehrt das Eheglück. *Wär’ ich also »Einstein« Söder(In der Birne köstlich weichUnd zuweilen also blöder,Aber immer köstlich reich),*Hasste ich die ErbschaftssteuerSo wie er und schrie: »Igitt! Weg mit diesem Ungeheuer!«Aber so: Na, her damit!

February 27, 2026 18:36 UTC

Sven Kurz In Kenia ist Sympathie für sozialistische Länder wie Kuba gefährlich (Februar 2026)Booker Omole gibt sich kämpferisch. In insgesamt sieben Anklagepunkten wird Omole laut einer offiziellen Erklärung der CPM-K auch vorgeworfen, »Verbindungen zum derzeit inhaftierten Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, im US-Drogenkartell zu unterhalten. Daneben werden ihm der Versuch, einen Polizisten zu töten, zwei Fälle von Körperverletzung von Polizeibeamten sowie Waffen- und Munitionsbesitz zur Last gelegt. Zur Waffenbesitzanklage erklärt die Partei, Omole sei zum Zeitpunkt der Festnahme unbewaffnet gewesen – eine Waffe sei erst bei einer späteren Durchsuchung seiner Wohnung sichergestellt worden, der Lizenznachweis sei vorgelegt worden. Wenige Tage vor seiner Verhaftung sagte er anlässlich eines Interviews mit jW: »Ich fürchte mich vor nichts – denn ich bin ein Revolutionär.«

February 27, 2026 18:36 UTC

Beethovens Monumentalwerk, das mit Einbeziehung von Gesangssolisten und Chor die Grenzen der Gattung erweiterte, gibt die Bedeutung dieser Nummer vor. Zahlreicher sind die Versuche, eine Sinfonie zu schreiben, die die vorangegangenen acht an innerem und äußerem Gewicht übertrifft. In den Vordergrund treten dagegen Szenen des Schreckens, der Angst, auch des Entsetzens; Henze schrieb von einer »Apotheose des Schrecklichen und Schmerzlichen«, dem »Versuch einer Abrechnung mit einer willkürlichen, unberechenbaren, uns überfallenden Welt«. Problematisch ist in einigen Passagen der Sinfonie zudem, wie Henze das sehr große Orchester und den Chor einsetzt. Das Konzert ließ das stellenweise Problematische des Werks vergessen.

February 27, 2026 18:36 UTC





Erinnerungen: AD, RAF, Knast, Joëlle«, der im französischen Original 2010 als »Infinitif présent« erschien. Wie fing das damals mit »Action Directe« an? Wie hat sich »Action Directe« zu Aktionen hin entwickelt, die den militärisch-industriellen Komplex angriffen und eine antiimperialistische Stoßrichtung bekamen? In der BRD ist »Action Directe« vor allem aus den 80er Jahren durch die Zusammenarbeit mit der Roten Armee Fraktion, der RAF, bekannt. Auch wenn »Action Directe« und die RAF nicht mehr existieren: Was kann eine Linke aus den gemachten Erfahrungen lernen?

February 27, 2026 18:36 UTC

Mose 15 verhießene Land vom Euphrat bis zum Nil, wie uns Mike Huckabee, US-Botschafter in Israel, in Interviews klarmacht. Zwar liegt Europa ihnen noch zu Füßen, als Waffenkundin und Schlachtfeld, aber die leckeren Rohstoffe lagern nun einmal jenseits davon. Romantisch!« Hier was Leckeres vom Schwarzmarkt:Pasta al Pesto di Aglio OrsinoFrischen Bärlauch waschen und grob hacken. 200 g davon mit 100 g geriebenem Parmesan, 100 g Pinienkernen, 200 ml Olivenöl und einer Prise Salz in einem Mixer zu einer cremigen Paste verarbeiten. 500 g Pasta nach Wahl kochen, abgießen und mit dem Bärlauchpesto vermengen.

February 27, 2026 18:36 UTC

Chinas Aufstieg sei kein plötzliches Phänomen, sondern der Höhepunkt einer wohlüberlegten Strategie. Der britische Economist veröffentlichte 2025 einen Artikel mit der Schlagzeile »Wie China cool wurde«. Das stärkt Beijings Softpower«: »Dieser Artikel erreicht Sie möglicherweise zu einem sehr chinesischen Zeitpunkt in Ihrem Leben. Der Korrespondent nennt einige gewinnträchtige Beispiele: die »Labubu«-Puppe, seit Juli 2025 mit eigenem Laden in Berlin. Das erwähnt Benninghoff nicht, sondern: »In den digitalen Tunneln ­Chinas erscheint der Westen als Problemfall, oft mit einem Blick auf den Alltag: von dreckigen Berliner Straßen bis zu Fragen der persönlichen Sicherheit.

February 27, 2026 18:36 UTC

IMAGO/teutopress Zeit: Bundespräsidentin? Den Zorn, Göttin, singe. Nicht zugehört hat Juli Zeh, die lieber nicht ergangenen Rufen folgt. »Atypisch« sei sie nämlich, täuscht Zeh sich über Zeh, und die mutige Stilistin in ihr fügt hinzu: Eine Frau als Präsidentin wäre »superzeitgemäß«. Soziologisch repräsentiert Zeh zudem jene Kohorte berufsschreibender Upper-Class-Kids, die sich vermöge elterlicher Netzwerke und hinreichender Knete etablieren konnten.

February 27, 2026 18:36 UTC

Merz mit Frühlingsgefühlen im Februar (Beijing, 26.2.2026)Am Freitag vergangener Woche käute Friedrich Merz zu China auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart wieder, was seit Kanzler Olaf Scholz (SPD) deutsche Regierungsgrundausstattung geworden war: ein Kanonenbootweltbild. Merz dröhnte, China sei zwar ein »wichtiger Handelspartner«, weswegen er mit einer großen Wirtschaftsdelegation dorthin reise, aber: »China sieht sich heute im ausdrücklichen Gegensatz zu den USA und erhebt den Anspruch, eine neue multilaterale Ordnung zu definieren. Merz schien bis vor einer Woche der Linie von Scholz und dessen Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) zu folgen. Die Welt erläuterte: »Während deutsche Politiker seit Monaten über De-Risking sprechen, tätigen deutsche Unternehmen Rekordinvestitionen in China. 2020 belief sich das deutsche Defizit auf rund 20 Milliarden Euro.

February 27, 2026 18:36 UTC

Es dürften sich auch künftig mittels Gesetzen und Arbeitsverträgen Festivalmitarbeiter nicht auf die Regierungslinie verpflichten lassen. Denn spätestens das Ausbleiben der verschiedentlich geforderten Stellungnahme der Berlinale zum Gazakrieg sollte bewusst gemacht haben: Das Selbstbild ist zum guten Teil Selbstbetrug. Wenn die Regierung die Berlinale mittelfristig dazu nötigen würde, explizit oder implizit den Nimbus des »Politischen« aufzugeben, könnte das freilich einen Pyrrhussieg bedeuten. Die Sätze, die in den zitierten Solidaritätsadressen jeweils auf die Behauptung einer politischen Tradition folgen, beschreiben nämlich keine Besonderheit der Berlinale. Und dass man – im Verbund mit der Berlinale, die »No Other Land« zeigte, – dem Kino im Angesicht der Einseitigkeit westlicher Medienberichterstattung zum Nahostkonflikt tatsächlich eine Funktion verlieh, die ihm niemand mehr zutrauen mochte: nämlich Gegenöffentlichkeit zu schaffen.

February 27, 2026 18:36 UTC

Foto: Angelina Katsanis/FR172095 AP/AP/dpa Autokorso mit Bill Clinton nähert sich dem Chappaqua Performing Arts Center, wo der frühere US-Präsident im Rahmen einer Untersuchung des Kongresses aussagen sollWashington. Der frühere US-Präsident Bill Clinton bestreitet jegliches Wissen über die kriminellen Machenschaften ⁠des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. In einer vorbereiteten Erklärung ‌betonte er, er wäre niemals in Epsteins Flugzeug gestiegen, hätte er von dessen ‌mutmaßlichem Sexhandel mit Minderjährigen gewusst. Der Ausschussvorsitzende James Comer hatte Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, unter Androhung einer Anklage wegen Missachtung des Kongresses zur Aussage ‌gezwungen. Bill ⁠Clinton nutzte in den frühen 2000er Jahren nach ‌seiner Amtszeit mehrfach Epsteins Privatflugzeug.

February 27, 2026 18:36 UTC

Februar fand in Göttingen die erste bundesweite Konferenz der Initiative »Schulstreik gegen die Wehrpflicht« statt. Finanziell wurde das Ganze durch Spenden der Teilnehmer, von Gewerkschaftsjugenden und durch privates Vorstrecken der Mittel aus dem Streikkomitee gestemmt. Ein zentraler Schluss ist, dass die Streikkomitees noch tiefer direkt in den einzelnen Schulen verankert sein müssen. März wurde auf der Konferenz eine gemeinsame Resolution verabschiedet, auf die sich Vertreter aus über 60 Städten geeinigt haben. Unsere Kernforderungen sind: »Bundeswehr raus aus Schulen«, die Einführung einer flächendeckenden Kriegsdienstverweigerungsberatung für Abschlussjahrgänge und der Ausbau von Streikkomitees an jeder Schule.

February 27, 2026 18:35 UTC

Doch unter den Bewohnern breitet sich eine wachsende Besorgnis aus, da sie nicht wissen, wie lange sie noch hierbleiben können. Der Grund für diese Angst liegt nur wenige Kilometer entfernt: Inmitten der weißen Weite der salzigen Ebene von Uyuni – der größten Salzwüste der Welt – steht eine riesige Lithiumindustrieanlage. Zusammen mit den angrenzenden Regionen Argentiniens und Chiles bildet die Salzwüste von Uyuni das sogenannte »Lithiumdreieck«. Claudia Morales/REUTERS Protest vor dem Parlament in La Paz gegen den Lithiumabbau (13.2.2025)Nelson besitzt etwa 150 Lamas. Diese Undurchsichtigkeit, so argumentiert sie, erstreckt sich auch auf andere Akteure, die die Reserven der Salzwüste von Uyuni erschließen wollen.

February 27, 2026 18:35 UTC

Sie wirft ein Schlaglicht auf die Fähigkeit der Lohnabhängigen, dem Kapital ihre Bedingungen für den Verkauf der Arbeitskraft aufzuzwingen. Zu gespalten ist die Klasse: auch in Männer und Frauen, wobei letztere wegen des von Staat und Kapital nutzbar gemachten Patriarchats nach wie vor den kürzeren ziehen. Derweil haben ihre Ausbeuter aber die Preise für allerhand Lebensmittel erhöht, so dass eine durchschnittliche Existenz 2,2 Prozent teurer wurde. 5,8 Prozent über 27 Monate lautete die Einigung, die man angesichts vermeintlich leerer Staatskassen öffentlich »als ›vernünftig‹ und ›verantwortlich‹« darstelle. Gleichzeitig ist die Zahl der Milliardäre um 50 Prozent gestiegen.« Wie der DGB fordert er »einen höheren Mindestlohn und echte Entgelttransparenz«.

February 27, 2026 18:35 UTC