Saifullah Zahir/AP/dpa Die afghanischen Taliban sind nicht gut ausgerüstet, aber erfahren im Kampf gegen überlegene Gegner (Ghulam Khan, 26.2.2026)Der Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan hat sich gefährlich ausgeweitet. »Unsere Geduld ist am Ende«, schrieb der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif in der Nacht auf Freitag auf X. »Nun herrscht Krieg, und wir gehen voll in die Offensive.« Gleichzeitig bombardierte die Luftwaffe der asiatischen Atommacht Ziele in der afghanischen Hauptstadt Kabul sowie den Provinzen Kandahar und Paktia. Diesen Vorwurf griff Asif in seiner Kurznachricht von Donnerstag nacht auf, indem er schrieb, dass die Taliban »Afghanistan in eine indische Kolonie verwandelt haben, die Terror exportiert«. Versuche Islamabads, Kabul zum Einlenken gegen die TTE zu bewegen, scheiterten aber, zumal die afghanischen Taliban deren Anwesenheit auf dem eigenen Territorium leugnen.

February 27, 2026 18:35 UTC

Doch noch bevor die zuständigen Richter ihre Prüfarbeit auch nur haben aufnehmen können, setzt das regierungsähnliche Exekutivorgan das Abkommen bereits in Kraft. Der Europäische Rat habe die Kommission zu diesem Schritt »ermutigt«, sagte Ursula von der Leyen am Freitag. Das Parlament in Strasbourg beziehungsweise Brüssel, das die fortschreitende Verlagerung der politischen Souveränität von der staatlichen auf die suprastaatliche Ebene überwachen und mitbestimmen soll, hat solche Befugnisse nie besessen. Die Realisierung der wahren Leitinteressen, nämlich »europäischem« Kapital zollfreie Absatzmärkte zu ermöglichen, besorgt die Apparatur der Europäischen Union verlässlich. Der mehrheitliche Einwand irgendwelcher Parlamentarier ist da nichts als Illusionstheater.

February 27, 2026 18:35 UTC

Stefan Zeitz/IMAGO Wenn der Staat bauen lässt, winken große Summen: Baustelle am Reichstagsgebäude in Berlin unweit des Bundeskanzleramts (25.2.2026)Wann immer die Regierung Gewerkschaften auch nur minimal zu stärken droht, muss die Kapitalistenpresse das Feuer eröffnen. Statt auf »mehr Staatsaufträge für einige Unternehmen« müsse der Staat auf die »Rückkehr zu einer wachstumsfreundlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik« setzen, doziert Dietrich Creutzburg. Man »nötige Betriebe mit Haus- und anderen Tarifverträgen, von diesen abzuweichen« und schütze »Gewerkschaften davor, über eine Anpassung bröckelnder Branchentarifverträge an ökonomische Realitäten nachzudenken«, warnt der »Wirtschaftskorrespondent«. Die Ausgebeuteten als Belastung für die Ausbeuter. Von denen zu verlangen, als Nachweise »Lohnabrechnungen, Zahlungsbelege, Arbeitsverträge und Arbeitszeitaufzeichnungen« vorweisen zu können?

February 27, 2026 18:35 UTC

Denn auch die Website der jungen Welt muss aktualisiert werden, außerdem gilt es, täglich einen Brief zu verfassen – an die Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters »links & bündig« nämlich. Der Newsletter ist kostenfrei bestellbar (für einige der verlinkten Artikel benötigt man ein Onlineabo). Etliche Abonnentinnen und Abonnenten nutzen den Newsletter auch dazu, vor der eigentlichen Zeitungslektüre bereits einen schnellen Überblick zu bekommen, um dann zielgerichteter zum Blatt selbst zu greifen. Außerdem ist er bewusst kompakt gehalten, auf eine Auswahl der wichtigsten Artikel beschränkt. Wenn dies schließlich zu einem Abo der jungen Welt selbst führt, freuen wir uns – sind uns aber sicher, dass dieses Angebot auch so eine wichtige Funktion erfüllt.

February 27, 2026 18:33 UTC

Die bisher immer chancenlose Grüne Partei hat mit ihrer Spitzenkandidatin, der Klempnerin Hannah Spencer, sowohl Reform UK als auch Labour mit großer Margin geschlagen. Anstatt eigene gesellschaftspolitische Akzente zu setzen, beschränkte Starmers Partei sich bisher nämlich weitgehend darauf, der rechten Reform UK in Fragen von Einwanderung, Aufrüstung und innerer Sicherheit hinterherzulaufen. Der Wahlsieg der Grünen deutet auf tiefgreifende Verschiebungen von Wählerpräferenzen in Großbritannien hin, die sich in einer neuen Parteistruktur niederschlagen könnten. Damit konnte sich Labour zuletzt mit Unterstützung von nur etwas mehr als 30 Prozent der Stimmen eine komfortable absolute Mehrheit im Parlament sichern. Das führte auch dazu, dass sich bisher Labour und die Konservativen in der Regierung abwechseln konnten, trotz Wählerschwund.

February 27, 2026 18:33 UTC





Den Einmarsch der Bundeswehr in die DDR begleiteten Treuhand, Massenarbeitslosigkeit und der US-»Begrüßungskrieg« gegen den Irak mit deutscher 18-Milliarden-D-Mark-Hilfe. Parteikonferenz der SED zur Schaffung der KVP: »Wir wollen keinen Krieg, und wir werden alles tun, um ihn zu verhindern. Als die USA ihren Krieg in Vietnam ab Mitte der 1960er Jahre zum Völkermord steigerten, wollten nicht wenige DDR-Jugendliche freiwillig dorthin. Entsprechend verhasst waren die bewaffneten Organe der DDR einschließlich der NVA bei den Bonner Unterstützern von Apartheid und faschistischen oder Militärdiktaturen. Im Traditionserlass der Bundeswehr von 2018 heißt es, die NVA »als Institution« begründe »keine Tradition der Bundeswehr«.

February 27, 2026 18:33 UTC

Marcus Golejewski/dpa Keinen Bock auf Wehrpflicht: In Hamburg streikten Schülerinnen und Schüler wegen Ferien schon vorige Woche (20.2.2026)Beschleunigter Sozialabbau, Verhöhnung der Jugend und Hetze gegen Migranten und Arbeitslose. Als Tageszeitung junge Welt werden wir selbstverständlich auch vor Ort sein. Viele Freiwillige werden die junge Welt weitergeben. Damit ist gesichert, dass eine Zeitung, die über Proteste gegen Militarisierung berichtet, von vielen wahrgenommen wird und Erfahrungen und Analysen an Interessierte gelangen. Nur so hat die Jugend eine Zukunft.

February 27, 2026 18:33 UTC

Sensibel ist das Thema auch, weil die Solarförderung in der Bevölkerung breiten Rückhalt erfährt – und damit auch in der Politik. Das gilt auch bis weit in die Reihen der Unionsfraktion im Bundestag sowie für den Koalitionspartner SPD. Reiche muss daher mit erheblichem Widerstand rechnen.

February 27, 2026 18:30 UTC

Diese verflixten Gummiquetschventile. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat das Wort kürzlich gelernt, als er endlich mal verstehen wollte, warum so viele Toiletten bei der Deutschen Bahn (DB) defekt sind. „Die regeln, wie viel Wasser durch einen elastischen Gummischlauch fließt“, erläutert er, und wenn sie nicht funktionierten, nun ja, dann gebe es halt ein Problem. Erst muss ein Ersatzteil besorgt werden, dann muss das irgendwie zum Zug kommen – und bis dahin ist die Toilette halt gesperrt.

February 27, 2026 18:28 UTC

Von SZ-Autorinnen und AutorenFoto: SZ/Grafik Foto: SZ/GrafikJetzt heißt es warten. Man steht an einer der tiefsten Schluchten der Erde. Je nachdem, ob vom Rand oder von den Gipfeln der umliegenden Berge gemessen, ist der Colca Canyon im Süden Perus 1200 bis 3400 Meter tief.

February 27, 2026 18:19 UTC

Drittel40’ Drittelfazit:Das zweite Drittel geht mit 3:1 an die Kölner Haie, die nun gegen den ERC Ingolstadt mit 4:3 führen. 39’ Tor für Kölner Haie, 4:3 durch Patrick RussellSpätestens jetzt steht die Lanxess Arena Kopf! 25’ Tor für Kölner Haie, 3:2 durch Kevin NiedenzKeine 120 Sekunden später und der Tabellenführer führt gegen den ERC! Drittel20’ Drittelfazit:Die Kölner Haie verpennen regelrecht die ersten zehn Minuten der Partie und liegen nach rund fünf Minuten mit 0:2 zurück. Die Kölner Haie kommen nach vorne, ehe Kevin Niedenz aus dem rechten Bullykreis einen scharfen Pass an den zweiten Pfosten bringt.

February 27, 2026 18:16 UTC

(Quelle: AFP)18:30 Uhr | Fico: Ukraine hat wohl kein Interesse an Wiederaufnahme von ÖltransferIm Streit um russische Öllieferungen über die durch die Ukraine führende Pipeline Druschba hat der slowakische Regierungschef Robert Fico Kiew vorgeworfen, nicht zu einer Zusammenarbeit bereit zu sein. Er habe den "klaren Eindruck", dass die ukrainische Seite an der Wiederaufnahme des Öltransits nicht interssiert sei, erklärt Fico nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. (Quelle: dpa)14:24 Uhr | Selenskyj lädt Fico zu Gesprächen in die Ukraine einDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zu Gesprächen in die Ukraine eingeladen. In einem Telefonat habe Selenskyj vorgeschlagen, "alle bestehenden Probleme" zwischen den beiden Ländern zu erörtern, teilte das Präsidialamt in Kiew mit. Hintergrund ist der Streit um den Transit von russischem Öl durch die Ukraine.

February 27, 2026 18:16 UTC

Ein Neunjähriger ist beim Versuch, zwei Wahlplakat-Angreifer zu stellen, angegriffen und verletzt worden. Der Bub beobachtete die beiden Jugendlichen, wie sie am Donnerstag mehrere Wahlplakate in Augsburg beschädigten. Als der Junge die beiden Täter auf ihr Verhalten ansprach, wurde er von ihnen getreten und mit einem Gegenstand im Gesicht gekratzt, wie die Polizei mitteilte.

February 27, 2026 18:13 UTC

Der entscheidende Unterschied: Künftig können die Länder die Be­woh­ne­r*in­nen unter dauerhaften Hausarrest stellen, de facto also inhaftieren. Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) Kern der Asylreform sind Grenzverfahren in Haftlagern für Menschen aus sicheren Drittstaaten oder Ländern mit niedriger Schutzquote. Für die SPD war all das schwer zu schlucken, die Verhandlungen zwischen den Regierungsfraktionen im Bundestag zogen sich über Monate. Nur für wenigeSo­zi­al­de­mo­kra­t*in­nen verweisen außerdem auf die ebenfalls im Gesetz vorgesehene Verkürzung bei den Arbeitsverboten für Asyl­be­wer­be­r*in­nen von sechs auf drei Monate. Stattdessen sind Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern sowie Dublin-Fälle weiterhin ausgenommen – also potenziell ein Großteil der Geflüchteten.

February 27, 2026 18:12 UTC

Neue Industriepolitik Linke nehmen sich China zum Vorbild 27.02.2026, 15:36 Uhr Von Hubertus VolmerLinken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek und die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner im Bundestag. Mit einer neuen industriepolitischen Strategie sucht die Linke Anschluss über die Partei hinaus - und stützt sich dabei auf den Boom der deutschen Rüstungsindustrie und China. Linken fällt es naturgemäß leichter als Konservativen, eine Industriepolitik zu entwickeln; sie haben kein grundsätzliches Problem damit, in die Wirtschaft einzugreifen und Unternehmen zu kontrollieren. "Für eine neue linke Industriepolitik" heißt das zehnseitige Papier, das ntv.de vorab vorliegt. So fordern die linken Fraktionsvorsitzenden zwar "nichts weniger als ein neues Wirtschaftsmodell".

February 27, 2026 18:12 UTC