Deren Aufgabe ist es, Ansätze und Versuche, die Geschichte gegen den Strich zu bürsten, zu reflektieren, solidarisch zu begleiten und reaktionäre Gegenbewegungen, die den Widerstand zu diskreditieren und zu ersticken trachten, zu entlarven und bloßzustellen. Was also ist der typische Blick, der nur in der M&R und nicht in der sogenannten Mainstreampresse zu finden ist? Entscheidend ist, welche Haltung wir gegenüber den Künstlern und Werken einnehmen, über die wir berichten. Die kommen von einer Gruppe, die nicht rein journalistisch unterwegs ist, sondern die man durchaus als Aktivisten bezeichnen kann. Wie die Kollegen von »Activestills« im M&R-Interview erklären, ist die Verbindung von Journalismus und Aktivismus eine bewusste Entscheidung.
Source: Die Welt March 24, 2017 17:07 UTC