»Frauen für den Frieden« in der DDR (neues-deutschland.de) - News Summed Up

»Frauen für den Frieden« in der DDR (neues-deutschland.de)


Da ihre schriftlichen Proteste nicht oder nur unzureichend beantwortet wurden, schickten Frauen Ende Oktober 1982 eine gemeinschaftlich verfasste und von circa 130 Frauen unterzeichnete Eingabe zum Wehrdienstgesetz an Erich Honecker. Aus diesem politischen Kontext entstanden die Gruppen »Frauen für den Frieden« in Ost-Berlin und Halle sowie später auch in anderen Städten der DDR. Unter einem abgewandelten Zitat Albert Einsteins, das als Motto diente (»Im Schatten der Atombombe hat sich mehr und mehr gezeigt, dass alle Menschen Brüder [und Schwestern] sind«), diskutierte man in vier Arbeitsgruppen: Kindererziehung und gesellschaftliche Zwänge; Friedensdienst statt Kriegsdienst - Frauen für den Frieden - Frieden für Frauen; Wi(e)der die Verharmlosung des Krieges - Sicherheit ist nirgendwo als im Herzen deines Gegners; Fasten und Beten. Oktober 1983 war als Widerstandstag der Frauen deklariert worden. Jahrestag der friedlichen Revolution, präsentierten die »Frauen für den Frieden« ihre Geschichte in dem von Almut Ilsen und Ruth Leiserowitz herausgegebenen Buch »Seid doch laut - Die Frauen für den Frieden in Ost-Berlin«.


Source: Neues Deutschland April 06, 2020 19:30 UTC



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