Sowohl außerhalb als auch innerhalb des Versammlungsorts gab es vielfältige Proteste gegen die Beteiligung von Rheinmetall an Kriegen überall auf der Welt. Als der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger seine Rede beginnen wollte, wurde es laut im Saal des Maritim-Hotels, als ungefähr 50 Menschen die Bühne stürmten. Transparente in Solidarität mit Rojava machten deutlich, dass wir für Basisdemokratie und Frauenbefreiung stehen, während die Türkei die dortige Selbstverwaltung mit Panzern von Rheinmetall bekämpft. Diesen gab es dort nämlich nicht, der Saal war voll mit kleinen und großen Kriegsprofiteuren, die ihre Dividende feiern wollten. Wir werden unserer Verantwortung weiterhin nachkommen und Kriegslieferanten wie Rheinmetall oder Schreibtischtätern vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auch künftig keine Ruhe lassen.
Source: Junge Welt June 08, 2020 17:26 UTC