Die Führungsriege der Freiheitlichen Partei Österreichs ist seit vergangenem Wochenende besonders schlecht zu sprechen auf den ehemaligen Vorsitzenden Heinz-Christian Strache. Oder, dass Strache von sich aus die FPÖ verlässt, seine eigene Partei gründet und zur Wien-Wahl 2020 antritt - was die FPÖ einige Prozentpunkte kosten dürfte. Bei der anschließenden Parlamentswahl schnitt die FPÖ ziemlich schlecht ab, was die neue Parteiführung - nicht zu Unrecht - in erster Linie Strache anlastete. Daraufhin beließ es die Partei nur bei der Suspendierung seiner Mitgliedschaft bis zur Klärung der Spesenvorwürfe; Ehefrau Philippa Strache wurde ausgeschlossen. Eine Umfrage hat jüngst ergeben, dass eine Liste der Eheleute Strache in Wien von knapp acht Prozent der Befragten gewählt werden würde.
Source: Suddeutsche Zeitung November 25, 2019 17:57 UTC