Wenn du etwas haben willst, musst du es bezahlen.“ Hat es Edina auf ihre dem Pensionsalter bedrohlich nahen Tage die Sprache verschlagen? Doch diesmal setzt es keine böse Replik, wie sie Fans der Fernsehserie „Absolutely Fabulous“ aus dem permanenten Tiefschlagabtausch von Mutter und Tochter kennen. „Seit wann gibt es kein kostenloses Mittagessen?“In der Kulisse der Londoner Modewelt wollen Edina und Patsy der Zeit trotzen: Das ist die komische Prämisse von „Absolutely Fabulous“. Im ständigen Wechsel von Selbstkontrolle und Kontrollverlust führt Joanna Lumley vor, dass auch die Ökonomie des Exzesses die Opferbereitschaft der Marktakteure voraussetzt: Der unbezahlbare Luxus ist die Menschenwürde. Das ungewöhnlich umfangreiche Exposé wird zunächst abgelehnt, weil Bubble beim Diktat von der dritten Seite an nur noch „Blablabla“ geschrieben hat.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 08, 2016 18:56 UTC