Berlin.de sei der "eigentliche Schatz" des DealsWarum die Aussage Friedrichs, der im September gemeinsam mit seiner Ehefrau Silke die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“ gekauft hatte, überhaupt ins Gewicht fällt? In der „NZZ“ bezeichnete Friedrich berlin.de wohl auch deshalb als den „eigentlichen Schatz unseres Deals“. Von spontan einberufenen Krisentreffen ist die Rede, wohl auch in der für die Zusammenarbeit mit BerlinOnline und damit Friedrich verantwortlichen Senatskanzlei. Der ehemalige Piraten-Politiker Christopher Lauer bezeichnete es als „sehr irritierend, mit welcher Selbstverständlichkeit Holger Friedrich meint, Verwaltungsvorgänge privatwirtschaftlich betreiben zu können.“ Er ergänzte: „Wir brauchen gar nicht darüber reden, das wird so nicht kommen. Dennoch lassen die Gedankenspiele von Herrn Friedrich tief blicken.“Aussagen von Holger Friedrich stößt auf AblehnungIn den Parlamentsfraktionen der rot-rot-grünen Koalition stießen die Aussagen Friedrichs auf Ablehnung.
Source: Der Tagesspiegel November 18, 2019 17:47 UTC