Die Pläne der CDU für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche stoßen in der Schwesterpartei CSU auf Widerstand. „Diese Verbotsdebatte geht an der Wirklichkeit vorbei“, sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, der „Augsburger Allgemeinen“ (Montagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Kinder und Jugendliche bräuchten eine Stärkung der Medienkompetenz, anstatt ihnen den Raum zur Ausbildung digitaler Fähigkeiten zu nehmen. Die CDU hatte auf ihrem Parteitag am Samstag mit großer Mehrheit für eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke gestimmt. Der Beschluss sieht zudem eine verpflichtende Altersüberprüfung durch die Plattformbetreiber vor, wobei eine bloße Selbstauskunft nicht mehr ausreichen soll.
Source: Der Tagesspiegel February 22, 2026 18:38 UTC