„Ich habe das Gefühl, dass der Bundesvorstand der Grünen Angst bekommt und sich hinter mutlosen Kompromissen versteckt. Konkret kritisiert die Aktivistin die Grünen für den CO2-Preis, der im Entwurf des Wahlprogramms bis 2030 auf 60 Euro je Tonne steigen soll. Jakob Blasel, der früher Fridays for Future mitgeführt hat und jetzt für die Grünen in Schleswig-Holstein in den Bundestag will, fordert in einem Änderungsantrag einen CO2-Preis von 80 Euro, der nach 2023 jährlich um 15 Euro steigt. Der 21-Jährige hatte ursprünglich einen CO2-Preis von 120 Euro gefordert, will auf dem Parteitag in Berlin jedoch einen Kompromissvorschlag einbringen. „Wir brauchen einen Einstiegspreis von 80 Euro, der sich auf 180 Euro bis 2030 erhöht, sonst erhält man keine ausreichende Lenkungswirkung“, sagt sie dem Tagesspiegel.
Source: Der Tagesspiegel June 11, 2021 09:21 UTC