Ob diese Sorgen berechtigt sind und das von der UN-Vereinbarung ausgehende Konfliktpotenzial unterschätzt wurde, wollte Sandra Maischberger mit ihren Gästen klären. „Die illegale Migration nach Europa muss mit aller Härte bekämpft werden“, forderte er. Dass Migration als wünschenswert dargestellt, dass sie zudem einfacher und sicherer gemacht werde, bringe die Menschen dazu, „aufzustehen und diesen Weg zu gehen“. Auch gegen Strunz’ Vorwurf, der Migrationspakt schwanke unverständlicherweise zwischen „verpflichtend“ und „rechtlich nicht bindend“, verteidigte die Politologin den UN-Entwurf. Schließlich ist die Debatte vielerorts längst so vergiftet, dass jeder Interpretationsspielraum nur noch dazu dient, die eigenen Vorurteile bestätigt zu finden.
Source: Die Welt November 29, 2018 03:22 UTC