Er gilt als liberales Urgestein, ist bekannt für markige Aussagen und will jetzt seine Partei vor dem Abgrund bewahren: Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki plant, neuer Parteichef der Liberalen zu werden. Der amtierende Parteichef Christian Dürr wiederum zieht angesichts der Kandidatur von Kubicki seine eigene Bewerbung zurück. Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-VorsitzenderIm September stehen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an. Kritiker in der FDP werfen Dürr vor, seit seiner Wahl im Mai vergangenen Jahres keinen klaren Kurs für die Erneuerung der Partei vorgelegt zu haben. Der Liberalismus sei nicht tot: „In meinen 56 Jahren FDP wurden so viele Sargnägel eingeschlagen, dass unser Sarg inzwischen aus Metall ist, nicht mehr aus Holz.
Source: Der Tagesspiegel April 05, 2026 13:04 UTC