Bov Bjerg wollte ein, zwei Tage vor unserem Treffen schon ein paar Themen wissen, über die ich mit ihm sprechen will. Sein neues Buch „Serpentinen“ (Claassen, 22 €, 272 S.) ist eine düstere Roadnovel. Am Ende hat Bov Bjerg seine Notizen gar nicht angeschaut.WELT: Sind Sie von der Idee ausgegangen, den Erzähler von „Auerhaus“ in seinem späteren Leben zu zeigen?Bov Bjerg: Mich hat das einfach gereizt, dass der sich an der Hotelrezeption „Höppner“ nennt. Ich habe mich manchmal zurückgelehnt, mir das alles angeguckt und gedacht: „Was für ein kranker Scheiß! Der Erzähler will seinem Sohn ersparen, sein eigenes Schicksal zu wiederholen und den Selbstmord des Vaters zu erleben.
Source: Die Welt February 03, 2020 10:30 UTC