Diese befindet sich in der Gründung und will Böden und Grundstücke „dauerhaft in gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung überführen und der Verwertung am Markt entziehen“. Die FDP-Politikerin warnt daher vor „der nächsten seltsamen Konstruktion in Friedrichshain-Kreuzberg“ und kritisiert die Zusammensetzung der Stiftung. Deshalb und weil die „Diese eG“ zuletzt mit Haushaltsmitteln vor dem Konkurs gerettet worden war, warnt Meister vor einem „weiteren Steuergeldverschwendungssumpf für Klientelprojekte“. Wir halten das für unabdingbar und sehen uns als Vorbild für alle, die eine demokratischere Stadtpolitik schaffen wollen“, erklärt Sacharow. Friedrichshain-Kreuzberg finanzierte eine Machbarkeitsstudie mit 60.000 Euro, weitere 100.000 Euro sind einer Sprecherin zufolge im Haushalt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eingestellt.
Source: Der Tagesspiegel April 07, 2020 19:43 UTC