Die Krise trifft Behindertenwerkstätten hart, deren Mitarbeiter schutzbedürftig sind. Hans-Wolfgang Michael sagt: „Wenn sich die aktuelle Situation nicht verschlechtert, halten wir noch zwei Monate durch.“ Und wenn sich die Lage zuspitzt? „Dann“, sagt der Geschäftsbereichsleiter der Werkstätten, „wird es heftig.“Die Coronakrise trifft zahllose Unternehmen und Betriebe, sie betrifft damit auch Behindertenwerkstätten. Wenn die Krise länger als zwei Monate dauert, wenn die Not-Produktion auf Dauer doch nicht reicht, dann befürchtet er, dass viele Kunden abspringen. Aber wir machen es natürlich.“ Nur hätte das Folgen: „Zwei Monate Krise“, sagt Michael, „würden wir dann nicht überstehen.“
Source: Der Tagesspiegel April 04, 2020 18:56 UTC