Keines der beiden den deutschen Männervolleyball beherrschenden Teams, die seit 15 Jahren den Meistertitel unter sich ausmachen, konnte sich einen dominanten Vorteil herausspielen. Damit war dem Team vom Bodensee unter dem neuen Chefcoach, dem früheren Bundestrainer Vital Heynen, der Traum vom Durchmarsch genommen. Die Berliner ließen sich davon jedoch nicht beirren und sicherten sich den dritten Durchgang souverän mit 25:20. Einfach nur Wahnsinn«, sagte Berlins Mittelblocker Felix Fischer, der mit diesem Finale seine Karriere nach über 500 Spielen bei den Volleys beendete. Dem Rekordmeister VfB Friedrichshafen (13 Meistertitel) mit dem besten Spieler Michal Finger (18 Punkte) bleibt im ersten Jahr mit dem neuen Trainer Vital Heynen Platz zwei, der Pokalsieg und der Triumph im Supercup.
Source: Neues Deutschland May 07, 2017 15:56 UTC