Doch rund 350 Menschen im Problemviertel Wollepark, darunter 80 Kinder, können sich nur mit dicken Pullovern und Decken gegen die Kälte wappnen. Stimmt die Stadt dem Wasserstopp zu, sitzen die Menschen im Wollepark nicht zum ersten Mal auf dem Trockenen. Das Diakonische Werk, das sich um die Betroffenen kümmert, blickt mit Sorge auf die Folgen einer Wassersperre. Sollten die Blöcke infolge von Gas- und Wassersperre als unbewohnbar angesehen werden, dürfte sich die Stadt genötigt sehen, Notunterkünfte zu schaffen. Kosten dafür könnte die Kommune womöglich denen in Rechnung stellen, die das Debakel verschuldet haben: Eigentümern, die das ihnen anvertraute Geld nicht weitergeleitet haben.
Source: Neues Deutschland May 08, 2017 15:22 UTC