Zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen weiterhin deutliche Einkommensunterschiede, und das, obwohl die Reallöhne erneut gestiegen sind. Während im Westen ein Vollzeitbeschäftigter im vergangenen Jahr einschließlich Sonderzahlungen im Schnitt 4.293 Euro brutto verdiente, gab es im Osten lediglich 3.247 Euro im Monat. Das hat das Statistische Bundesamt am Freitag bekanntgegeben. Demnach sind die Ostlöhne mit drei Prozent durchschnittlich etwas stärker gestiegen als jene im Westen (2,5 Prozent). Die Kaufkraft der Beschäftigten hat sich im vergangenen Jahr nur wenig erhöht, da die Verbraucherpreise um 1,8 Prozent zulegten.
Source: Junge Welt March 23, 2018 15:45 UTC