Aus der Hausnummer 43 ist die 27 geworden, doch der von jahrzehntelangem Gebrauch gezeichnete Handlauf des Treppengeländers ist wohl noch derselbe, auf den sich die gehbehinderte Rosa Luxemburg gestützt haben dürfte. Die 79-jährige Frau aus der Wohnung daneben hatte rund 30 Jahre in den vermeintlichen Marcusson-Räumen gewohnt, wie sie erzählt. Das luxuriöse Haus lag am Dreieck Kurfürstenstraße, Nürnberger Straße und Budapester Straße, die damals noch Teil des Kurfürstendamms war. Sein schriftlicher Befehl lautete, Luxemburg und Liebknecht ins Zellengefängnis Moabit, schräg gegenüber vom heutigen Hauptbahnhof, zu bringen. Mehr zum Thema 100 Jahre Novemberrevolution "Es lebe die deutsche Republik!"
Source: Der Tagesspiegel January 12, 2019 19:06 UTC