Traunstein. Im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten hat der angeklagte Fahrdienstleiter ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der 40 Jahre alte Michael P. räumte am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Traunstein das fehlerhafte Setzen von Signalen und verbotenes Handyspielen während der Arbeit ein. Am Faschingsdienstag waren bei Bad Aibling zwei Meridian-Züge frontal zusammen gestoßen, neben den zwölf Toten gab es 89 Verletzte. Laut dem von der Verteidigung verlesenen Geständnis räumt P. die in der Anklage aufgeführten sogenannten Dienstverfehlun...
Source: Neues Deutschland November 10, 2016 20:30 UTC