Der Ex-Deutschland-Chef von »Blood and Honour« kommentierte die Vorwürfe lediglich mit einem »alles Quatsch«. Bezeichnenderweise erfuhr das LKA von den Gerüchten durch ein Gespräch mit einem anderen Spitzel, dem Neonazi Thomas S. aus Sachsen. »Blood and Honour« und der dazugehörige militante Arm »Combat 18« gelten als ihre wichtigsten Unterstützer. Besonders pikant: Ausgerechnet die Akten zu »Blood & Honour« waren 2010 vom Berliner Verfassungsschutz geschreddert worden, wie erst zwei Jahre später bekannt wurde. Irene Mihalic, Obfrau der Grünen im NSU-Untersuchungsausschuss, erklärte: »Wenn der Deutschland-Chef von Blood and Honour V-Mann war, dann ist da ganz klar eine Grenze überschritten.
Source: Neues Deutschland May 16, 2017 12:49 UTC