Es galt ja als bestes Besserwisserwissen: Eis kann noch so glatt sein, besonders rutschig ist es trotzdem nie. Denn wer ausgleitet, wegrutscht oder auch absichtlich schlittert, Schlitten oder Schlittschuh fährt, tut dies nie auf Eis, sondern immer auf einem dünnen Wasserfilm. Und der entsteht durch Druck und Reibung, also durch einen Energieinput, der Eis schmelzen lässt. Weder Druck noch Reibungswärme haben einen großen Effekt auf die Bildung eines dünnen Flüssigkeitsfilms auf dem Eis. Martin Müser, Materialforscher, Universität des SaarlandesDas meinte vor fast 200 Jahren James Thompson herausgefunden zu haben.
Source: Der Tagesspiegel January 10, 2026 17:06 UTC