Journalisten beobachteten die Angriffe aus dem Palestine Hotel in Rusafa am Ostufer des Tigris, der die irakische Hauptstadt von Norden nach Süden durchfließt. Die Bilder der Operation »Schock und Ehrfurcht«, wie die US-Armee ihren Angriff auf den Irak nannte, gingen um die Welt. Die irakischen Kurden waren die Türöffner für die US-Truppen, die sich mit der Einrichtung von Militärbasen und Militärhilfe bedankten. Das Geschäft mit der Hilfe boomt, denn die Zahl der Flüchtlinge und Inlandsvertriebenen (nicht nur) im Irak steigt. In Mossul, dessen Befreiung vom »Islamischen Staat« vergangenen Sommer verkündet wurde, sind die meisten Krankenhäuser und die Tigrisbrücken zerstört.
Source: Junge Welt March 20, 2018 20:48 UTC