Insgesamt 295 Wohneinheiten sowie 90 Geschäftsräume gibt es, darunter Geschäfte und Bars, die das »Kotti« für Menschen aus aller Welt so anziehend machen. Nun ist der markante Gebäuderiegel - ein Relikt der Autowahnstadt der 70er Jahre - in einem Bieterverfahren an einen privaten Investor gegangen, wie am Freitag bekannt wurde. Der Mieterrat des Neuen Kreuzberger Zentrums, aber auch die Senatsverwaltung von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE), wurden von dem Besitzerwechsel kalt erwischt. »Wir haben am Donnerstagabend die Information bekommen, dass das NKZ verkauft wurde«, sagt Ryan Harty vom Mieterrat. Dass dennoch ein anderer privater Bieter das Verkaufsverfahren für sich entschied, könnte ein dafür Indiz sein, dass es sich um ein Spekulationsgeschäft handeln könnte.
Source: Neues Deutschland March 24, 2017 16:30 UTC