Die Magen-Darm-Ärzte diskutieren in dieser Woche auf ihren Jahreskongress in Leipzig eine brisante Frage. Sollen nur Patienten zu endoskopischen Untersuchungen wie etwa eine Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) zugelassen werden, die vollständig gegen Corona geimpft sind? Oder sollte hier, wie bei anderen körpernahen Dienstleistungen eine 3G- oder 2G-Regel zur Anwendung kommen? Schließlich geht von ungeimpften und nicht getesteten Personen ein Risiko für die untersuchenden Ärzte und Mitarbeiterinnen der Praxis aus. Sie kommen zur endoskopischen Abklärung von Verdauungsbeschwerden, zur Behandlung chronischer Beschwerden oder zur Darmkrebsvorsorge“, erläutert Privat-Dozentin Dr. Katja Klugewitz, die Sprecherin die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte.
Source: Die Welt September 15, 2021 11:41 UTC