Front der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens in den Bergen von Antioquia Foto: picture alliance / AP ImagesDer mehr als 50 Jahre andauernde Krieg zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und den Truppen der Regierung in Bogotá ist vorbei. Der kolumbianische Staatschef, Juan Manuel Santos, hatte am vergangenen Donnerstag der Armee des südamerikanischen Landes ein Ende aller Angriffe auf die Guerilleros der FARC mit Beginn der neuen Woche befohlen. Nun jedoch verkündete Jiménez: »Der Krieg ist beendet.« Während hinter ihm die Mitglieder der Verhandlungsdelegation standen, fügte der Comandante hinzu: »Mögen sich nie wieder die Waffen der Republik auf die Menschen ihres Volkes richten. Am Montag verbreitete Radio Patria Libre, der Rundfunksender der ELN, einen offenen Brief an die FARC. Er äußerte die Überzeugung, dass die Kämpfer der ELN und die »Genossinnen und Genossen der FARC« auch künftig »an den verschiedenen Schauplätzen, auf die uns der revolutionäre und Volkskampf stellt« zusammenkommen werden.
Source: Die Welt August 29, 2016 15:45 UTC