Es sollte laut der Veranstalter eine interreligiöse Aktion als „Zeichen des Zusammenhalts“ werden – letztlich musste die Polizei anrücken. Mehr als 300 Menschen hatten sich am Freitag zum Gebet vor der Neuköllner Dar-as-Salam-Moschee versammelt. Dazu aufgerufen hatte der muslimische Verein Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) gemeinsam mit der evangelischen Neuköllner Genezareth-Gemeinde. Mit Videos und Postings in den sozialen Medien hatte die muslimische Gemeinde für die – digital gedachte – Aktion geworben. Neuköllner Stadtrat verbietet MuezzinrufSabri sagte dem Tagesspiegel am Montag, die Aktion an der Dar-as-Salam-Moschee sollte „ ein Zeichen der Souveränität, ein Zeichen des Zusammenhalts“ werden.
Source: Der Tagesspiegel April 06, 2020 14:48 UTC