Forst, die Textilarbeiter-Stadt, ein deutsches Manchester, ein märkisches Birmingham. Fotografien aus der Zeit vor den Weltkriegen zeigen eine von Fabrikschloten dominierte Stadtsilhouette. Er sagt, dass sich Forst trotz der 1945 erlittenen Zerstörungen, der Demontagen für Reparationsleistungen in der DDR bald wieder zu einem Zentrum der Textilindustrie entwickelt habe. Bereits 1959 hätten wieder 5661 Männer und Frauen, drei Viertel der damaligen erwerbstätigen Bevölkerung der Stadt, in der Tuchindustrie gearbeitet. In den 1980er Jahren hatte allein der VEB Forster Tuchfabriken 2500 Mitarbeiter, zweitgrößter Arbeitgeber war der VEB Forster Web- und Strickwaren.
Source: Neues Deutschland August 30, 2016 14:37 UTC