Aber allein das alte Berlin wuchs im Durchschnitt um 90.000 Neubürger im Jahr, mehr als dreimal so viele wie heute. Das Trinkwasser, das unter ihm gewonnen wird, in Berlin stammen 30 Prozent allein aus dem Grundwasser unter den Wäldern. Würde man vom Berliner Wald also nur eine Scheibe abschneiden, es wäre genug Raum da, um Berlins wohnungspolitische Probleme mit einem Schlag zu lösen. „Absolut begeisterungswürdig“ sei das Engagement gewesen, das die Bürger vor mehr als 100 Jahren bewiesen hätten, um den Wald zu schützen. Sogar Flächenankauf soll möglich sein, wenngleich nicht in dem Umfang wie vor 100 Jahren.
Source: Der Tagesspiegel April 25, 2020 16:30 UTC