Die Schriftstellervereinigung PEN fordert mehr Literatursendungen für Kinder und Jugendliche im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Derzeit sei ein Abbau der literarischen Anteile in Hörfunk- und Fernsehprogrammen auch im Kinder- und Jugendbereich festzustellen, erklärte das deutsche PEN-Zentrum am Dienstag in Darmstadt. Diese Entwicklung sei sehr bedauerlich, so Heinrich Peuckmann, Generalsekretär der Autorenvereinigung. Die Verlagerung von literarischen Sendungen „ins Digitale, in die Audiotheken und ins Netz“ sei keine akzeptable Lösung, betonte das PEN-Zentrum. Die 1921 in England gegründete Vereinigung sieht sich als Anwältin des freien Wortes und als Stimme verfolgter Schriftsteller.
Source: Der Tagesspiegel June 16, 2020 09:22 UTC