Von Klaus OttNoch eine Razzia, noch ein Verfahren bei Volkswagen: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anfang März, wie jetzt durch einen Bericht der Wirtschaftswoche bekannt wurde, 13 Büros der VW-Konzernzentrale in Wolfsburg durchsucht. Es geht um den Verdacht, der Autohersteller habe bei zahlreichen Fahrzeugen falsche Angaben zum Kraftstoffverbrauch und damit auch zum Ausstoß des klimaschädlichen CO₂ gemacht. Insofern geht es bei den Ermittlungen in Braunschweig auch ganz grundsätzlich um die Zukunft der Autoindustrie. Das neue Verfahren ist bereits der fünfte Fall, in dem die Staatsanwaltschaft dem Verdacht von Unregelmäßigkeiten bei VW nachgeht. Bislang geht es um die Vorwürfe des Betruges, der Falschinformation der Aktionäre, der versuchten Strafvereitelung bei der Dieselaffäre sowie um mutmaßliche Steuerhinterziehung beim Thema CO₂ aufgrund zu niedriger Angaben.
Source: Suddeutsche Zeitung March 20, 2018 10:30 UTC