Die Razzien stünden "im Zusammenhang mit einer fehlerhaft zugeordneten Software", teilt BMW mit. Die Staatsanwaltschaft München I hat am Dienstag die BMW-Konzernzentrale in München sowie einen weiteren Standort in Österreich durchsucht. "Es besteht der Anfangsverdacht, dass die BMW AG eine prüfstandsbezogene Abschalteinrichtung verwendet", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) wenige Tage vorher von Aussagen von BMW-Mitarbeitern bei einem KBA-Termin berichtet. BMW bestreitet bislang, etwas mit der Diesel-Affäre zu tun zu habenNeben BMW und VW werden derzeit auch Daimler und Audi wegen möglicher Abgas-Manipulationen von Staatsanwälten untersucht.
Source: Suddeutsche Zeitung March 20, 2018 14:51 UTC