Der seit vergangener Woche wegen der Abgasaffäre inhaftierte Audi-Manager will mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. Der Haftbefehl sei nicht auf Bitte der amerikanischen Behörde erlassen worden, sondern fuße auf eigenen Ermittlungen, betonten die Ermittler. Am Sonntag war außerdem bekannt geworden, dass der frühere VW-Chef Martin Winterkorn offenbar mindestens zwei Monate vor Bekanntwerden des Diesel-Skandals von den Manipulationen erfahren hat. Juli 2015 ausführlich die Betrugssoftware erklärt, mit der auf der ganzen Welt etwa elf Millionen Fahrzeuge manipuliert wurden, schrieb die „Bild am Sonntag“. Volkswagen erklärte dazu auf Nachfrage: „Vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen äußern wir uns zu den genannten Sachverhalten inhaltlich nicht.“
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 10, 2017 06:11 UTC