Dann die Affäre um nach Verfassungsschutzcheck von der Liste des Buchhandlungspreises gestrichene Läden. Gerade weil niemand der Zeitung ein linkes Weltbild vorwerfen könne, »fällt es uns schwer, Bedrohungen der Verfassung vom Buchhandel ausgehen zu sehen«. »Er sollte zurücktreten.« An anderer Stelle benennt die Taz Weimer als »Inbegriff seines Wohnorts Tegernsee«. Das Blatt verweist dabei auf Abgründe des bayerischen Idylls, das nicht nur »Heimat der Superreichen« und »Urlaubsdomizil von Kanzler Friedrich Merz« ist, sondern auch einstige NS-Hochburg und nach 1945 »Komfortzone« für Altnazis war. Doch die Probleme der Branche gingen über die Personalie Weimer hinaus, das Ziel von Politik müsse die »Autonomie der Kultur« sein.
Source: Junge Welt March 15, 2026 18:38 UTC