Dagegen argumentierte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU im sächsischen Landtag, Daniela Kuge: Der Schritt würde Krankenkassen und damit alle entlasten. Beide halten es für möglich, dass dies noch im Juni, vor der Sommerpause und vor den Landtagswahlen im Herbst gelingt. So sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Paula Piechotta: "Damit legt sich die Bundesregierung kurz vor den Landtagswahlen mit Millionen betroffenen Eheleuten an." Schätzungen gehen laut Piechotta davon aus, dass dadurch statt 6,6 Milliarden nur etwa 2,8 Milliarden Euro mehr eingenommen würden. Angesichts eines Defizits in der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr "zwischen zehn bis 14 Milliarden Euro sieht man schon, dass das lediglich ein Teil der Lösung wäre".
Source: Neues Deutschland March 26, 2026 09:01 UTC