Mit dem Kunstprojekt Hostbusters machte die Gruppe Anonyme Anwohnende im Jahr 2020 auf zweckentfremdete Wohnungen in Berlin-Neukölln aufmerksam. Foto: Florian BoillotSieben Millionen Unterkünfte bot der Zimmervermittler Airbnb 2019, im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie, weltweit an - mehr als die fünf größten Hotelketten zusammen. »Airbnb ist trotzdem relativ ungeschoren aus der Krise herausgekommen«, sagt Katalin Gennburg. Unter dem Titel »Gemütliches Loft mit Aussicht auf Verdrängung« ist die Untersuchung diese Woche von der linksparteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht worden. Obwohl nur etwa 1,2 Prozent der Berliner Wohnungen bei Airbnb gelistet sind, ist das angesichts der Gesamt-Leerstandsrate in der Hauptstadt von nur 0,8 Prozent nicht zu vernachlässigen.
Source: Neues Deutschland July 30, 2021 15:00 UTC