Als Teil seiner neuen Produktionsstrategie hatte Faury im Frühjahr mit seinem Vorstand beschlossen, dass Airbus seine Tochtergesellschaft Premium Aerotec nach jahrelangen Versuchen nun doch nicht mehr verkauft. Der Bau von großen Rumpfkomponenten, auf den Premium Aerotec spezialisiert ist, soll künftig wieder als Kerngeschäft gelten und in eine neue Firma unter dem Projektnamen Airbus Aerostructures überführt werden. Denn gemäß des ursprünglichen Konzeptes würde Premium Aerotec mit Hauptsitz in Augsburg nicht als Ganzes erhalten bleiben. Premium Aerotec zu zerschlagen, sei eine "rote Linie, die nicht überschritten werden darf". Der Konzern hatte seit 2009 versucht, Premium Aerotec und die ähnlich aufgebaute französische Tochtergesellschaft Stelia Aerospace zu verkaufen.
Source: Suddeutsche Zeitung July 21, 2021 13:07 UTC