Doch launisch wirken die Märkte derzeit nicht. Eher scheint es, als hätten die Aktionäre sich in Therapie begeben und seien nach erfolgreicher Behandlung mit einem Dauer-Wohlgefühl entlassen worden. Und seit der Finanzkrise stützen die Notenbanken die Märkte mit lockerer Geldpolitik. Die von den Kritikern lockerer Geldpolitik gerne verwendete Analogie der Drogenabhängigkeit kommt einem in Erinnerung. So betrachtet müssen die unbeirrbaren Aktionäre ihre Sorglosigkeit nicht fürchten – was ihnen in ihrem Zustand ohnehin unmöglich wäre.
Source: Handelsblatt February 19, 2020 16:41 UTC