Am Bartholomäus-Ufer an der Nordseite der Berliner Halbinsel Stralau liegen Boote mit abenteuerlichen Namen: „Panther Ray“, „Langstrumpf“ oder „Wackelberry“. Laut der Initiative „Spree:publik“, dem Zusammenschluss der Berliner Kunst- und Kulturflöße, sind es aber nicht einfach nur Boote, sondern Freiräume, Bühnen und Orte der Begegnung. Bei Aufräumaktionen fischt die Initiative regelmäßig Berge von Schrott wie E-Roller, Möbel oder Einkaufswagen aus dem Wasser. In der jetzigen Phase möchte „Spree:publik“ Visionen zum Kulturhafen sammeln und hat deswegen auch eine Aktion bei den Berliner Freiwilligentagen angemeldet. Ein weiterer möglicher Standort für den Kulturhafen sei die Kaianlage beim Kraftwerk Klingenberg in Rummelsburg.
Source: Der Tagesspiegel September 13, 2021 12:22 UTC