Den habe er einer kurdischen Kämpferin in Rakka abgeschnitten, rühmt er sich seiner Trophäe während islamistische Kampfverbände in einer Blitzoffensive auf das kurdische Autonomiegebiet in Syrien vorstoßen. »Vom schlechten Scherz zum Blutbad ist es nicht weit«, schließt der Spiegel-Artikel. Tatsächlich ging das Blutbad dem Scherz – wenn es denn überhaupt einer war – voran. »Wo man gräbt, zerfasert das Bild von der Dschihadistenwelle«, üben sich die Autoren als Weißwäscher des früheren Al-Qaida-Mannes Al-Scharaa und seiner Soldateska. Eine in Rakka nach Einmarsch der Regierungstruppen gehisste IS-Fahne ist für den Spiegel so nur ein Dummejungenstreich.
Source: Junge Welt February 09, 2026 18:34 UTC