Illegale Rinderfarmen sind laut Amnesty International der Hauptgrund für die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien. Recherchen in fünf Gebieten, die von indigenen Gruppen bewohnt würden, zeigten, dass der Landraub zunehme und zumeist mit Gewalt, Drohungen und Einschüchterungen einhergehe. Einige Behörden in den betroffenen Bundesstaaten unterstützen laut Amnesty die Rinderhaltung in Schutzgebieten. Seit dem Amtsantritt des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro hat in Brasilien die illegale Abholzung des Regenwaldes stark zugenommen. Bolsonaro hat Behörden für den Umwelt- und Indigenenschutz massiv die Mittel gekürzt oder die Behörden zerschlagen und kritische Wissenschaftler entlassen.
Source: Neues Deutschland November 26, 2019 06:33 UTC