Mit einer falschen Verdächtigung brachten sie die Ex-Freundin des 38-jährigen H. unter dem Verdacht der Kindstötung für eine Nacht in Haft. Drei Jahre waren H. und die 37-Jährige ein Paar, bevor sie sich im Streit trennten. Sie habe dem Verfasser des Briefes anvertraut, dass sie das Kind abgelegt habe. „Ich bin ihr Lieblingsenkel.“ Gertrud M. habe für ihn, der wegen seiner Drogensucht oft Mist gebaut habe, viele Dinge ausgebügelt. „Da habe ich den Brief abgetippt und abgeschickt.“Schuldig der falschen Verdächtigung und der Freiheitsberaubung, urteilte das Gericht.
Source: Der Tagesspiegel October 24, 2017 17:15 UTC