Dazu erklärte der europapolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, Andrej Hunko, in einer Pressemitteilung:Heute behaupten die Al-Qaida-nahen Dschihadisten in der Islamisten-Enklave Ghuta erneut, dass die Regierungstruppen Giftgas eingesetzt hätten. In der Vergangenheit konnten derartige Anschuldigungen nicht überprüft werden, auch weil Terrorgruppen wie Hai’at Tahrir Al-Scham unabhängigen Beobachtern keinen Zutritt zu den angeblichen Tatorten gewähren. Emmanuel Macron hatte, ähnlich wie bereits Barack Obama, Luftschläge gegen Syrien für den Fall angedroht, dass der syrischen Armee Giftgaseinsätze nachgewiesen werden können. Auch die Rolle von Lobby- und PR-Dienstleistern muss endlich besser durchleuchtet werden. Es gibt mehrere große Agenturen wie Burson-Marsteller, für die Lobbyarbeit für autoritäre Regime zum Geschäftsmodell gehört.
Source: Junge Welt February 26, 2018 18:56 UTC