Sie habe vor allem das Ziel, Fahrhelfer von Amri ausfindig zu machen. Zuerst hatte es geheißen, der Pole sei zu der Terror-Fahrt gezwungen worden; auch soll er noch lange gekämpft und Amri von der Fahrt abzuhalten versucht haben. Einzig einen Aufschub von Zurawskis Leasinggebühren konnte der von der Bundesregierung eingesetzte Opferbeauftragte, Kurt Beck (SPD), bei der schwedischen Lastwagenfirma „Scania“ erreichen. Darüber hinaus will er, dass die Bundesregierung einen mit 300 Millionen Euro ausgestatteten Breitscheidplatz-Opferfonds einrichtet. Rechte Regierungspolitiker weisen immer wieder darauf hin, dass die ihrer Ansicht nach falsche „Willkommens-Politik“ Angela Merkels und der westeuropäische „Multikulturalismus“ einen Nährboden für islamistischen Terror bieten würden.
Source: Der Tagesspiegel December 19, 2017 18:00 UTC