Die Mauer in Gorleben war jahrelang ein beliebtes Ziel von Anti-AKW-Aktivisten. Foto: imago/sepp spieglDie Mauer soll weg. Rund vier Meter hoch, umgibt sie seit den 1980er Jahren auf knapp zweieinhalb Kilometern Länge das Erkundungsbergwerk im Gorlebener Wald. Der Salzstock darunter wurde lange Zeit auf seine Eignung als Endlager für hoch radioaktiven Atommüll untersucht. Das Bergwerk unter Tage verblieb jedoch im sogenannten Offenhaltungsbetrieb, einer Art Stand-by-Modus, die Arbeiten könnten also jederzeit wieder aufgenommen werden.
Source: Neues Deutschland February 06, 2019 15:33 UTC